Exklusiv Politik

Die bayerische SPD-Vorsitzende Ronja Endres auf Sommertour durch den Norden der Oberpfalz

Weiden/Weiherhammer/Windischeschenbach. Die Landesvorsitzende der Bayern-SPD Ronja Endres zeigte sich beeindruckt von den Firmen und Einrichtungen, die sie als Teil ihrer Sommertour durch die Nordoberpfalz besuchte.

Die LUCE-Stiftung und das ÜBZO in Weiherhammer, die KTB bei Windischeschenbach und das ETZ Weiden waren Ziele der Sommertour der Bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres. Begleitet wurde sie von MdL Annette Karl. Fotos: Büro Karl
Die LUCE-Stiftung und das ÜBZO in Weiherhammer, die KTB bei Windischeschenbach und das ETZ Weiden waren Ziele der Sommertour der Bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres. Begleitet wurde sie von MdL Annette Karl. Fotos: Büro Karl
Die LUICE-Stiftung und das ÜBZO in Weiherhammer, die KTB bei Windischeschenbach und das ETZ Weiden waren Ziele der Sommertour der Bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres. Begleitet wurde sie von MdL Annette Karl. Fotos: Büro Karl
Die LUICE-Stiftung und das ÜBZO in Weiherhammer, die KTB bei Windischeschenbach und das ETZ Weiden waren Ziele der Sommertour der Bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres. Begleitet wurde sie von MdL Annette Karl. Fotos: Büro Karl
Die LUICE-Stiftung und das ÜBZO in Weiherhammer, die KTB bei Windischeschenbach und das ETZ Weiden waren Ziele der Sommertour der Bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres. Begleitet wurde sie von MdL Annette Karl. Fotos: Büro Karl
Die LUICE-Stiftung und das ÜBZO in Weiherhammer, die KTB bei Windischeschenbach und das ETZ Weiden waren Ziele der Sommertour der Bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres. Begleitet wurde sie von MdL Annette Karl. Fotos: Büro Karl
Die LUICE-Stiftung und das ÜBZO in Weiherhammer, die KTB bei Windischeschenbach und das ETZ Weiden waren Ziele der Sommertour der Bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres. Begleitet wurde sie von MdL Annette Karl. Fotos: Büro Karl
Die LUICE-Stiftung und das ÜBZO in Weiherhammer, die KTB bei Windischeschenbach und das ETZ Weiden waren Ziele der Sommertour der Bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres. Begleitet wurde sie von MdL Annette Karl. Fotos: Büro Karl
Die LUICE-Stiftung und das ÜBZO in Weiherhammer, die KTB bei Windischeschenbach und das ETZ Weiden waren Ziele der Sommertour der Bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres. Begleitet wurde sie von MdL Annette Karl. Fotos: Büro Karl
Die LUICE-Stiftung und das ÜBZO in Weiherhammer, die KTB bei Windischeschenbach und das ETZ Weiden waren Ziele der Sommertour der Bayerischen SPD-Vorsitzenden Ronja Endres. Begleitet wurde sie von MdL Annette Karl. Fotos: Büro Karl
Büro Annette Karl
Büro Annette Karl
Büro Karl
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Nach ihrem Besuch in Pressath (wir berichteten) war die LUCE-Stiftung in Weiherhammer das nächste Ziel von Ronja Endres‚ Reise. Professor Erich Bauer stellte ihr und der Landtagsabgeordneten Annette Karl die Ziele vor, der sich Lars und Christian Engel mit der Stiftungsgründung im Jahr 2016 verschrieben haben. Dabei soll die berufliche Bildung durch neue Impulse vorangebracht werden, um so nicht nur Fachkräfte in die Region zu bringen, sondern diese dann auch hier zu halten. Dafür setze man auf Vernetzung mit den Bildungsträgern und der regionalen Wirtschaft, die auch international hervorragend aufgestellt sei.

350 Auszubildende

Ein Aspekt sei die Ausbildung von internationalen Fachkräften, die dann in ihrem Heimatland die Nordoberpfälzer Firmen vertreten und dort für sie tätig werden können. Dies erschließe neue und festige bestehende Absatzmärkte. Das Überbetriebliche Bildungszentrum in Ostbayern (ÜBZO) arbeite aktuell mit 250 Betrieben zusammen und habe circa 350 Auszubildende jährlich. Bei der Fortbildung würden gemeinsam mit Wirtschaftsunternehmen Lehrgänge, Umfang und Inhalte entwickelt, erläutere Bauer.

Richtige Antworten

Mit dem Projekt Allianz für berufliche Bildung in Ostbayern (ABBO) soll die berufliche Bildung gestärkt werden. Es gehe dabei um Hightech-Module, die regionale Vernetzung mit digitalen Lernorten und die Qualifizierung des Bildungspersonals (Berufsschullehrer, Prüfer, Ausbilder). Hier sei bereits ein breites Netzwerk mit über 50 Partnern geknüpft worden. Das vom Bund geförderte Programm läuft noch bis Ende November. Erich Bauer betonte, dass das vernetzte Arbeiten immer wichtiger werde und die LUCE-Stiftung ein toller Impulsgeber sei, um Potenziale zu fördern, die die Bildungsregion stärkten. Ronja Endres, die schon für einen gewerkschaftlichen Träger in der beruflichen Fortbildung gearbeitet hatte, war überzeugt, dass solche Projekte die richtigen Antworten liefern könnten.

Zum „tiefsten Loch“

Die Kontinentale Tiefenbohrung (KTB) bei Windischeschenbach, im Volksmund auch „tiefstes Loch“ genannt, war das nächste Ziel von Endres und Karl. Die KTB brachte von 1987 bis 1994 wichtige und neue Erkenntnisse über die Erdschichten. Bei einer ersten, vier Kilometer tiefen Vorbohrung wurden Bohrkerne gewonnen, die auch noch heute für die Forschung genutzt würden, erklärte der Leiter des Geo-Zentrums an der KTB, Dr. Frank Holzförster, den Besuchern. Die zweite Bohrung ging dann bis zu einer Tiefe von 9.101 m. Dieses Bohrloch wird auch heute noch zu Forschungszwecken genutzt – unter anderem beim Thema Geothermie.

Umweltstation für Schulen

Das Geo-Zentrum mit seiner Ausstellung und den Labors wird seit einigen Jahren von vielen Schulen als Umweltstation genutzt. Dabei nehme man direkten Bezug zu den geowissenschaftlichen Inhalten in den Lehrplänen aller Schularten im Freistaat, wie Holzförster betonte. Endres würdigte das pädagogische Programm der Umweltstation. Die Bayern-SPD unterstütze die Forderung der bayerischen Umweltstationen nach einer besseren finanziellen Ausstattung der 60 Einrichtungen im Freistaat. Auch MdL Annette Karl sicherte die Unterstützung der Landtags-SPD zu, gab aber zu bedenken, dass entsprechende Anträge zum Haushalt von der CSU/FW-Regierung abgelehnt worden seien. „Aber wir bleiben dran“, versicherte Karl dem Leiter des Geo-Zentrums.

Rund um die Energie

Das ETZ Weiden ist seit zehn Jahren Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Thema Energie, wie Geschäftsführer Matthias Rösch beim nächsten Besuch der SPD-Politikerinnen im Energie-Technologischen Zentrum erläuterte. Dabei stehe man Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen beratend zur Seite. Besonders die Erstberatung erfreuten sich dabei steigender Nachfrage in den vergangenen Jahren. Das Angebot des ETZ kann in der Stadt Weiden und in den Landkreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth genutzt werden. Die Palette beinhaltet die Themen Fördermittelberatung, Energiecoaching und Umsetzung konkreter Energiesparprojekte.

„Erneuerbare voran!“

Endres dankte den beiden Weidener Stadträtinnen Sabine Zeidler und Dr. Sema Tasali-Stoll, dass die Stadt im Jahr 2012 das Zentrum gegründet und an diesem immer festgehalten habe. Dass die Einsparung und der Ausbau der erneuerbaren Energien weiterhin oberste Priorität haben müsse, zeigten nicht nur die Wetterextreme, sondern auch die Entwicklungen aufgrund der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Annette Karl, energiepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, würde sich freuen, wenn die Staatsregierung nicht nur regelmäßig Lippenbekenntnisse abgeben, sondern konkret die Finanzierung auf eine dauerhafte Säule stellen würde.

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