Fake-Shops mit Brennholz und Pellets: Achtung vor Betrügern
Fake-Shops mit Brennholz und Pellets: Achtung vor Betrügern
In der Oberpfalz sind nach Angaben der Polizei seit Anfang August 16 Fälle bekannt geworden, in denen Personen auf derartige Fake-Shops hereingefallen sind. Der Schaden beläuft sich insgesamt auf mehrere tausend Euro. Oftmals überwiesen die Geschädigten im Vorfeld Geld auf ausländische Konten und bemerkten erst bei Nichterhalt der Waren, dass sie Opfer von Betrügern geworden sind.
Um Tausende Euro betrogen
So beispielsweise eine 38-Jährige aus dem Landkreis Schwandorf. Sie kaufte Mitte August Pellets über eine Homepage einer vermeintlich deutschen Firma aus Rheinland-Pfalz. Dafür überwies sie im Vorfeld über 1.000 Euro, doch die bestellten Pellets kamen nie bei ihr an. Ähnlich ging es einem 55-jährigen Mann aus Cham, der über 500 Euro auf ein Auslandskonto überwies. Beide fielen sogenannten Fake-Shops zum Opfer. Mehrere Geschädigte wurden über Onlinerecherchen oder beispielsweise über Facebook auf die Fake-Shops aufmerksam.
Die Polizei Oberpfalz warnt eindringlich vor den Gefahren des Online-Shoppings.
So können Sie Fake-Shops erkennen
Zunächst sehen die Internetseiten auf den ersten Blick professionell aus und wirken täuschend echt. Nicht selten ist am Ende der Seite sogar ein Impressum mit Angaben zu dem vermeintlichen Anbieter. Allerdings gibt es doch entsprechende Hinweise, wie man mögliche Betrugsseiten erkennen kann:
- Preise vergleichen – ist der Preis für die derzeitigen Verhältnisse realistisch? Ein besonders günstiger Preis ist vor allem für derzeit stark gefragte Produkte stets ein „Lockmittel“ der Betrüger.
- Nach dem Impressum schauen – existiert die Firma tatsächlich?
- Nach Erfahrungsberichten über den Anbieter im Internet suchen – gebt die Webseite in eine Suchmaschine ein. Oftmals findet ihr hier bereits Warnhinweise zu diesem Fake-Shop.
- Vorsicht vor Vorauskasse – wird euch ausschließlich diese Möglichkeit angeboten, könnte das bereits ein Alarmsignal für eine Betrugsseite sein.
Weitere Infos zum Thema Fake-Shops gibt es bei der Polizei-Beratung.


