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Freie Wähler fordern Videoüberwachung an Brennpunkten im Stadtgebiet

Weiden. Die Freien Wähler in Weiden haben eine neue Vorstandschaft gewählt. Markus Emmerich ist neuer Vorsitzender.

Freie Wähler fordern Videoüberwachung an Brennpunkten im Stadtgebiet

Die neu gewählte Vorstandschaft der Freien Wähler Weiden, Foto: Helmut Kunz

Markus Emmerich ist neuer Vorsitzender der Weidener Freien Wähler. Sein Vorgänger Bernhard Herzog stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl und wurde gemeinsam mit Peter Leitermann zu einem der beiden Stellvertreter gewählt. Die Neuwahlen brachten weiter folgendes Ergebnis: Schatzmeister Felix Grillmayer, Schriftführerin Bianca Emmerich. Beisitzer Paula Grillmayer, Hartmut Hörner, Bernhard Schlicht, Bastian Stamm und Susanne Sindersberger. Kassenprüfer Ernst Sindersberger und Eleonore Sindersberger.

Politiker verantwortlich für mehr Sicherheit in Weiden

In seinem Rechenschaftsbericht machte sich Herzog vorher aber noch für eine Videoüberwachung am NOC und im Max-Reger-Park stark. Ferner begrüßte Herzog die nunmehr verstärkte Polizeipräsenz an den Brennpunkten, “an denen die Sicherheit unserer Bürger nicht mehr gewährleistet ist”. Es liege nunmehr an den Politikern, für mehr Sicherheit zu sorgen. “Dafür werden wir Freie Wähler uns im Stadtrat weiter einsetzen”, so Herzog. Thema war auch die Wahlplakatierung im Stadtgebiet. So hätten die Freien Wähler zuletzt auf die Hälfte der ihnen erlaubten Plakate verzichtet. “Ich persönlich halte das Aufstellen von Wahlplakaten sowieso für nicht mehr zeitgemäß”, sagte Herzog, “ein Großteil der Wahlwerbung läuft ja ohnehin schon in den sozialen Medien.”

Kein Stellenabbau im Klinikum

Er halte an einer kommunalen Trägerschaft bei den Kliniken Nordoberpfalz fest, solange weder Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach noch das Bayerische Gesundheitsministerium einen Krankenhausplan auf die Reihe brächten, fuhr Herzog fort. Er glaube aber auch, dass die Kommunen ihre Trägerschaft nicht mehr lange durchhalten könnten.

Seine Forderung an betroffene Kommunen: Gemeinsam Druck ausüben auf Bundes- und Landesregierung. Dann wurde er konkret: “Lieber keinen Stellenabbau bei den Mitarbeitern, sondern Abbau der vielen Beraterfirmen und fort mit Führungskräften, die montags anreisen und freitags im Home Office sind.”

MdL Julia Preidl aus Cham betreut Weiden

Julian Preidl aus Cham stellte sich als zuständiger Betreuungs-Landtagsabgeordneter für Weiden vor. Sein Büro sei erst kürzlich eröffnet worden und er wolle den Freien Wählern in Weiden die Zusammenarbeit anbieten.

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