Wirtschaft

Fusion auf gutem Weg: Neuer Name für Genossenschaft

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Weiden. Die Fusion der Volksbank Nordoberpfalz eG, die Raiffeisenbank im Stiftland eG und die Raiffeisenbank Weiden eG ist auf einem gutem Weg. Die Vorbereitungen schreiten immer weiter vor und inzwischen steht auch der Name der neuen Genossenschaft fest: Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG. 

Von Kristine Mann

Volksbank Raiffeisenbanken eG, Fusion Die Fusion zur Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG ist auf einem guten Weg - da sind sich die Vorstände einig. Von links: Hermann Ott, Thomas Wirth, Rudolf Winter, Rainer Lukas, Thomas Ludwig, Bernhard Wolf, Josef Strauß.

Die Vorstandschaft der Volksbank Nordoberpfalz eG, der Raiffeisenbank im Stiftland eG und der Raiffeisenbank Weiden eG verkündeten im Mai ihre Fusionspläne. Heute bestätigten die Vorstände in einer gemeinsamen Pressekonferenz: "Wir liegen voll im Zeitplan". Die Fusion zur Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG soll das Beste aus den "Altbanken" zusammenführen: "Bewährtes bewahren und Neues aufnehmen" lautet das Motto.

Knapp über 700 Mitarbeiter arbeiten zum jetzigen Zeitpunkt bei den "Alt-Banken" und Thomas Ludwig versichert: "Jeder wird gebraucht. Kein Mitarbeiter wird seinen Arbeitsplatz wegen der Fusion verlieren". Trotz des Ausbaus der Digitalisierung setzt die Regionalbank weiterhin auf persönliche Beratung vor Ort. Lediglich in Tirschenreuth, Mitterteich und Windischeschenbach werden Filialen zusammengelegt:

  • Volksbank Windischeschenbach zieht zur Raiffeisenbank
  • Volksbank Mitterteich zieht zur Raiffeisenbank Stiftland
  • Raiffeisenbank Stiftland Tirschenreuth zieht zur Volksbank

"Wir sind uns alle einig: Bei der Fusion geht es nicht nur um einen Rechtsakt, sondern um die Zusammenführung von Menschen", so Josef Strauß.

Chancen für Regionalbank, Mitarbeiter und Kunden

Seit Mai hat sich viel getan. Das Unternehmenskonzept der genossenschaftlichen Regionalbank wurde bei Klausurtagungen entwickelt: Wichtige Ziele der "Fusion auf Augenhöhe" seien die Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit und die Stabilisierung der guten Ertragslage. Aber auch das Leistungsangebot für den Kunden soll erweitert und das Kreditgeschäft und die Digitalisierung der Bank ausgebaut werden. Die Mitarbeiter sollen von weiteren Spezialisierungmöglichkeiten profitieren. Die Grundstrategien sind klar formuliert: Ausbau des Privat- und Firmenkundengeschäfts - auch in Tschechien - und die Förderung von Bank- und Warengeschäft.

Es ist besser, einer starken Gemeinschaft anzugehören, als alleine zu bleiben”

sagt Hermann Ott. Durch die Fusion erhoffen sich die drei Banken Einsparungen im siebenstelligen Bereich.

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