Härtetest für Elektro-Bohrgerät in Weiden: Premiere in der Oberpfalz

Floß/Weiden. Fast 18 Meter hoch und über 50 Tonnen schwer: Schon die Eckdaten des Bohrgerätes, mit dem die Flosser Spezialtiefbaufirma Gollwitzer GmbH auf der ADAC-Baustelle in Weiden arbeitet, sind beeindruckend.

Pilotprojekt in Weiden auf der ADAC-Baustelle in der Bürgermeister-Prechtl-Straße: Die Flosser Spezialtiefbaufirma Harald Gollwitzer GmbH und der Maschinenhersteller Liebherr bringen dort seit dieser Woche erstmals in der Oberpfalz ein elektrisches Bohrgerät zum Einsatz, das dabei im Härtevergleichstest zu einem dieselbetriebenen seine Vorzüge unter Beweis stellen muss. Foto: lst
Pilotprojekt in Weiden auf der ADAC-Baustelle in der Bürgermeister-Prechtl-Straße: Die Flosser Spezialtiefbaufirma Harald Gollwitzer GmbH und der Maschinenhersteller Liebherr bringen dort seit dieser Woche erstmals in der Oberpfalz ein elektrisches Bohrgerät zum Einsatz, das dabei im Härtevergleichstest zu einem dieselbetriebenen seine Vorzüge unter Beweis stellen muss. Foto: lst
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Eine Maschine dieser Art kommt erstmals in der Oberpfalz bei einem gemeinsamen Pilotprojekt mit dem Hersteller Liebherr zum Einsatz.

Nachhaltigkeit auch am Bau

„Die Nachhaltigkeit in unserem Betrieb sowie auf unseren Baustellen ist für uns, nicht zuletzt auch wegen der aktuellen Energie-Einsparungsdiskussionen, ein ungemein wichtiges Zukunftsthema“, sagte Firmenchef Harald Gollwitzer.

Liebherr hatte mit dem ersten batteriebetriebenen und in Serie gegangenen Großdrehbohrgerät der Welt – dem LB 16 unplugged – auf die sich stetig verändernden Anforderungen der Bauindustrie reagiert.

Test in der Praxis

Und fand in der Spezialtiefbaufirma Gollwitzer sowie in ihrem neuen 2021 aus der Taufe gehobenen Schwesterunternehmen Nature Drill die passenden Partner, die damit eine Vorreiterrolle einnehmen.

„Das elektrische Bohrgerät wird auf der ADAC-Baustelle praxisnah mit einem vollkommen identischen dieselbetriebenen Bohrgerät verglichen. Denn beide Bohrgeräte bestreiten jeweils die Hälfte der Baustelle“, so Harald Gollwitzer weiter.

Deutschlandweiter Vorreiter

So könne ein Energie-Vergleich der beiden Bohrgeräte, was beispielsweise Emissionen, Lärm oder den Ausstoss von angehe, vorgenommen werden. Es handle sich dabei um den ersten deutschlandweiten Praxis-Härtevergleichstest dieser Art, in dem die Vor- und Nachteile von elektrischen Bohrgeräten ermittelt würden, erklärte Gollwitzer.

Nur vier Exemplare des Bohrgerätes werden derzeit in Europa, drei davon in Norwegen, eingesetzt. Aktuell eines davon in Deutschland und somit erstmals in Weiden und in der Oberpfalz. Auf der ADAC-Baustelle zeichnet sich die Gollwitzer GmbH für die Baugrund-Sicherungsmaßnahmen für das neue Wohn- und Geschäftshaus zuständig.

Es werden in den nächsten Wochen rund 100 Bohrpfähle, alle acht Meter lang und mit einem Durchmesser von 62 Zentimetern, zu einer Wand zur Sicherung der Baustelle in den Boden eingebracht.

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