Innenminister gibt Rückendeckung beim Zentrum für besondere Einsatzlagen

Windischeschenbach/Neuhaus. Bürgermeister Karlheinz Budnik hat bei seinem Besuch bei Innenminister Joachim Herrmann Details zum geplanten bayerischen Zentrum für besondere Einsatzlagen (BayZBE) besprochen.

Bürgermeister Karlheinz Budnik (zweiter von Links) und Innenminister Joachim Herrmann ( erster von Rechts) besprechen weitere Details für das BayZBE. Foto: Karlheinz Budnik

Es war ein kleiner Kreis um Staatsminister Joachim Herrmann im Bürkleinzimmer des Bayerischen Landtags. Bürgermeister Karlheinz Budnik reiste in die bayerische Landeshauptstadt, um weitere Details für die Entstehung des bayerischen Zentrums für besondere Einsatzlagen (BayZBE) zu besprechen.

Landtagsbeschlüsse im Herbst

„Die Situation in der Welt und auch innerhalb unserer Grenzen erfordert leider, dass wir unseren Sicherheitsbehörden, Feuerwehren und Rettungsdienstorganisationen diese Übungsmöglichkeiten schaffen“ so der Minister. Ziel ist es, dass im kommenden Herbst die erforderlichen Beschlüsse im Landtag gefasst werden.

Dann kann es losgehen, die weiteren Bauabschnitte im Industriegebiet in Neuhaus umzusetzen. Das bedeutet dann auch eine wesentliche Erhöhung der Lehrgangskapazitäten und die Teilnehmer brauchen dann Unterkünfte, denn Unterkunftsgebäude soll es in Neuhaus nicht geben.

Keine Kasernierung der Teilnehmer

„Es ist der Wunsch, dass die Lehrgangsteilnehmer die Unterkunftskapazitäten im Ort nutzen und nicht wie in einer Kaserne wohnen müssen. Dann kommt uns auch das Hotel ‚Oberpfälzer Hof‘ sehr gelegen, denn die derzeit vorhandenen Unterkünfte werden dann nicht mehr ausreichen“, betont Daniel Pröbstl, einer der Geschäftsführer der BayZBE GmbH.

Thema „Oberpfälzer Hof“ im Stadtrat

„Ich bin nach wie vor fest entschlossen, das Hotel am Stadtplatz zu errichten“ betont Ralf Schneeberger in der nicht öffentlichen Julisitzung des Stadtrates. „Der Förderantrag wurde bewilligt, der Zuwendungsbescheid liegt vor, dessen Inhalt ist erfreulich. Dennoch kann ich aufgrund der derzeitigen Situation keinen genauen Zeitpunkt nennen, das wäre unseriös“, betont der Bauherr.

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