Neue Führung bei den Schützen in Wurz

Wurz. Zur Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Waldnaab Wurz e. V. im Gasthaus Schedl in Wurz waren 29 Mitglieder erschienen und die Vereinsführung wurde fast komplett ausgetauscht.

Von Tom Kreuzer

Schützenverein Wurz
Stehend von links nach rechts: Walter Trauner, Edda Punzmann, Christian Punzmann, Karin Mathes, Norbert Neumann, Christina Bäumler, Josef StanglSitzend von links nach rechts: Sabine Gruber, Markus König, Markus Kulikow, Patrick Uhl

Erster Schützenmeister Martin Zeidler stellte nach Begrüßung der Mitglieder und Ehrengäste die Tagesordnung vor. Nach dem Totengedenken, vor allem an die im vergangenen Jahr verstorbene Gabriele Schönrock erfolgte die Verlesung des Protokolls der vorjährigen Jahreshauptversammlung durch die Schriftführerin Christina Bäumler.

Erster Schützenmeister Zeidler berichtete über die Tätigkeiten des 80 Mitglieder umfassenden Vereins. Höhepunkte des vergangenen Jahres waren der Besuch des Schützenfestes in Meerbodenreuth, das O’Schnitt-Schießen, Zoiglfest sowie das Weihnachtsgansschießen und die Weihnachtsfeier. Die Königsfeier am Lipperthof war ein Versuch, bei dem sich leider einige Probleme auftaten.

Schützenkönig und Schützenliesl

Schützenmeister Zeidler sprach einen Dank an die Vorstandschaft und alle Helfer aus. Sportleiter Norbert Neumann berichtet über den sportlichen Bereich und bittet darum, dass der vierte Rundenwettkampf zeitnah geschossen wird. Die erste Mannschaft der Herren sicherte sich in der C-Klasse den dritten Platz mit 8012 Ringen. Die zweite Mannschaft belegte in der D-Klasse den vierten Platz mit 6714 Ringen. Das Team „LG-Auflage“ schoss 4419 Ringe und kam auf den dritten Platz in der D-Klasse. Vereinsmeister bei den Herren wurde Markus Kulikow, bei den Damen Vanessa Konz und Josef Schmid bei Luftgewehr aufgelegt.

Den Titel des Schützenkönigs sicherte sich Markus Kulikow und Schützenliesl wurde Vanessa Konz. Das O’Schnitt-Schießen gewann Markus Burkhard aus Püchersreuth und den Wanderpokal konnten die Wurzer Hogerer entgegennehmen. Den ersten Platz beim Weihnachtsgansschießen erlangte Rainhard Grüner.

Jugendleiter Markus König berichtete über die Besuche der Jugendtrainings. Es wurde an 38 Tagen Schießtraining abgehalten welches durchschnittlich von drei Jugendlichen besucht wurde. Insgesamt zählt der Verein sechs Jugendliche.

Wechsel in Vereinsführung

Erfreuliches konnte Walter Trauner wieder mit seinem positiven und bereits zwanzigsten Finanzbericht bekannt geben. Als Anschaffungen wurden eine Luftpistole und Sweatjacken getätigt. Durch die Einnahmen aus Schankbetreib, Gartenfest, Schießveranstaltungen und Zoiglfest wurde das Vereinsvermögen zum Vorjahr dennoch erhöht. Als besondere Spende wurde noch der Pistolenzuschuss von Peter Kulikow genannt.

Bei den Neuwahlen, die zweiter Bürgermeister Josef Stangl zusammen mit Lorenz Enslein und Michael Franz als Wahlausschuss durchführte, kam es zu einem Wechsel an der Vereinsführung. Zum ersten Schützenmeister wurde Markus Kulikow in einer geheimen Wahl mit 27 Stimmen gewählt. Per Akklamation wurde Markus König mit 28 Stimmen zum zweiten Schützenmeister und Walter Trauner mit 29 Stimmen wieder zum Kassier gewählt. Patrick Uhl wurde neuer Schriftführer; Norbert Neumann blieb Sportleiter. Sabine Gruber tritt die Nachfolge als Jugendleiterin an. Die Wahl der Beisitzer erfolgte in einer geheimen Wahl. Gewählt wurden Karin Mathes mit 20 Stimmen, Edda Punzmann mit 23 Stimmen, Christian Punzmann mit 27 Stimmen und Christina Bäumler mit 25 Stimmen. Die Wahl wurde von allen Gewählten angenommen. Der zweite Bürgermeister Josef Stangl gratulierte allen Gewählten und alten Schützenmeister Zeidler.

Hohe Frauenquote soll es richten

In den Grußworten der Ehrengäste überbrachte Josef Stangl die Grußworte der Gemeinde. Er betonte, dass man sich bei den Schützen immer gut aufgenommen fühle und lobte die gute Nachbarschaft mit anderen Schützenvereinen, was man auch an der Beteiligung bei Festen sieht. Er erklärt, dass aufgrund des Konsolidierungsprogramms der Gemeinde keine freiwilligen Leistungen mehr erlaubt sind und daher der Pistolenzuschuss leider nicht bewilligt werden konnte.

Als kleiner Ausgleich seien die Gemeinderäte zum O´Schnittschießen gekommen. Er bedankt sich bei allen Geehrten für die Zugehörigkeit und Arbeit und bei der alten Vorstandschaft für die erbrachten Leistungen. Der neuen Vorstandschaft wünscht er viel Glück und ist optimistisch, dass die hohe Frauenquote schon alles richten werde.

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