Jetzt packen die Löschprofis mit an

Atzmannsberg/Köglitz. Die Feuerwehr Atzmannsberg-Köglitz hebt eine Kinderfeuerwehrgruppe aus der Taufe. Einmal im Monat trifft man sich zur Gruppenstunde. Buben und Mädchen ab sechs Jahren können mitmachen.

Ein erfreuliches Ereignis in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Atzmannsberg-Köglitz war das Treffen der „Löschprofis“, der frisch gegründeten Kinderfeuerwehrgruppe. Vorstand Alois Schindler (links) und die Betreuer Klaus Bothner und Andreas Schraml (von rechts) sind begeistert. Foto: Michael Denz

Der demografische Wandel macht auch auf dem Land nicht halt. Gerade im Kindesalter schwebt so manchem Buben oder Mädchen vor, einmal Feuerwehrmann zu werden. Ein Ansatz, an dem viele Feuerwehren bereits angeknüpft und eine Kinderfeuerwehrgruppe gegründet haben. Bereits seit über zwei Jahren „schwelte“ jenes Vorhaben auch bei den Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Atzmannsberg-Köglitz, wie deren Vorsitzender Alois Schindler erzählt.

Bereits 2019 wollte die Atzmannsberger Wehr „zur Tat schreiten“ und eine Kinderfeuerwehr gründen, doch die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Schließlich gingen die Verantwortlichen der Wehr in Atzmannsberg, Köglitz und Pinzenhof von Haus zu Haus und warben bei den Jüngsten um ihr Vorhaben – eine Kinderfeuerwehr zu gründen und so spielerisch und auf kindgerechte Art die Welt der Feuerwehr kennenzulernen. Zuspruch gab es beim ersten „Testlauf“, „einem Treffen aller interessierten Kinder und Jugendlichen im Juni 2020“, wie Schindler erörtert.

Gründung der Kinderfeuerwehr fand heuer im Juli statt

Die formelle Umsetzung der Gründung der „Löschprofis“, der Kinderfeuerwehr der Feuerwehr Atzmannsberg-Köglitz vollzog der Verein schließlich am 17. Juli dieses Jahres. Beim jüngsten Treffen der „Löschprofis Atzmannsberg Köglitz“ konnte die Feuerwehr schließlich einen wahren Erfolg verzeichnen. „Neun Kinder aus Atzmannsberg, Köglitz und Pinzenhof gehören nun unserer Kinderfeuerwehr an“, freut sich Alois Schindler, der neben dem Amt als Vorsitzender der Atzmannsberger Wehr zudem auch noch Kreisbrandmeister ist.

Als Betreuer der „Löschprofis“ fungieren Andreas Schraml, Klaus Bothner und Jugendwart Matthias Wöhrl. Neben Spiel und Sport geht es bei den Treffen der Kinderfeuerwehr natürlich um die Brandschutzerziehung. „Aber auch Basteln, Ausflüge sowie der Natur- und Umweltschutz kommen nicht zu kurz“, verrät Schindler.

Einmal im Monat treffen sich die Löschprofis

Im Vordergrund steht vor allem die „Vorbereitung auf den späteren Jugendfeuerwehrdienst“ und die „Erziehung der Kinderfeuerwehrmitglieder zur Hilfe am Nächsten“. Die Förderung der Teamfähigkeit und Kommunikation sind Bausteine, welche den Kindern dabei vermittelt werden.

Einmal im Monat treffen sich die „Löschprofis Atzmannsberg-Köglitz“ zur Gruppenstunde. „Kinder ab sechs Jahren dürfen jederzeit gerne dazukommen“, heißt es vom zweitem Vorsitzenden und Betreuer Andreas Schraml. Weitere Informationen gibt es bei den Betreuern auf Nachfrage.

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