Kreisliga Nord: Fast alle Spitzenteams mit lösbaren Heimspielen

Nordoberpfalz. Am Samstag geht es für die Kreisliga in den 11. Spieltag. Auf dem Papier ist meistens alles klar, aber vielleicht kommt es nach 90 Spielminuten zu Überraschungen.

Kann Vorbachs Keeper Laurin Wiesnet auch in Kulmain jubeln? Foto: Dagmar Nachtigall

11.Spieltag

Samstag, 13:30 Uhr

FC Vorbach (1.) – ASV Haidenaab (12.)

In diesem Nachbarschaftsduell sollte der Favorit eigentlich klar sein. Doch ganz so kampflos will man sich in Oberfranken nicht geschlagen geben. Aber die Mannschaft von Trainer Michael Kaufmann ist gut drauf, was die letzten Spiele gezeigt haben. Und dennoch sollte man vor einer bestimmt anspruchsvollen Kulisse den Gegner nicht unterschätzen. „Alle Gegner werden nun gegen uns zehn bis 15 Prozent mehr geben, denn sie wollen den Spitzenreiter schlagen“, so Kaufmann. Und in einem Derby sind das dann noch einmal mehr. (Vorjahr: 4:1)

Samstag, 15:30 Uhr

TSV Reuth b. Erbendorf (9.) – SpVgg Schirmitz (4.)

Die schwierigste Aufgabe im Spitzenfeld erwartet den Bezirksligaabsteiger aus Schirmitz. Denn der TSV Reuth ist ein starker Aufsteiger, der bereits den ein oder anderen Gegner zu Hause geärgert hat. Doch Schirmitz geht als Favorit in diese Partie und will natürlich nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. Diese beiden Teams haben, bis auf ein Freundschaftsspiel, noch nie gegeneinander gespielt.

FC Tremmersdorf-Speinshart (6.) – SV Plößberg (13.)

Die Reise an die Landesgrenze zum TSV Eslarn hat sich für den FC Tremmersdorf-Speinshart zumindest vom Ergebnis her gelohnt. Im anstehenden Heimspiel gegen den SV Plößberg wird das Trainerteam alle Kräfte bündeln müssen, um am elften Spieltag wieder eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten zu können. Von der Tabellensituation der Gäste sollte man sich auf Seite der Heimischen nicht blenden lassen. Die FC-Trainer werden in der Trainingswoche die Ergebnisse gegen die Dal-Elf aus der Vorsaison ins Gedächtnis rufen. Die Gäste aus Plößberg reisen nach einer 1:6 Klatsche am vergangenen Spieltag in den Westen und wollen aber bestimmt nicht auch hier unter die Räder kommen. (Vorjahr: 2:2)

SV Kulmain (3.) – SV Kohlberg/Röthenbach (8.)

Nach zwei enttäuschenden Auftritten kam der Bezirksligaabsteiger aus Kulmain am vergangenen Wochenende wieder in Fahrt. Nun muss man den Schwung gegen den seit sechs Spieltagen sieglosen Aufsteiger mitnehmen, um die drei Punkte in Kulmain zu lassen. Kohlberg hat nach einem furiosen Saisonbeginn nun etwas die Luft verloren und muss aufpassen, nicht nach unten durchgereicht zu werden.

DJK Weiden (7.) – SC Kirchenthumbach (11.)

Seit drei Spieltagen ungeschlagen, dies will der heimische DJK Weiden gerne ausbauen. Und mit dem SC Kirchenthumbach kommt ein Gegner, den viele eigentlich weiter oben erwartet haben. Doch bei der Klempau-Truppe läuft es augenblicklich nicht und man steht kurz vor den Abstiegsrängen. Erst zweimal ging man als Sieger vom Platz. Ob dies auch in Weiden sein wird, ist nach den aktuellen Ergebnissen eher nicht zu erwarten. (Vorjahr: 5:1)

FC Dießfurt (5.) – VfB Mantel (14.)

Eigentlich könnte man den FC Dießfurt als „Mannschaft der Stunde“ bezeichnen. Denn in den letzten fünf Spielen kamen vier Siege und ein Unentschieden dabei heraus. Die Truppe von Trainer Wolfgang Stier hat sich damit in der Tabelle nach oben gearbeitet und will auch gegen den Tabellenletzten einen Sieg einfahren. Der VfB Mantel hat in dieser Saison noch kein Spiel gewonnen und steht mit vier Pünktchen am Tabellenende. Ob dies in Diessfurt nun mit einem Sieg klappt, ist eher unwahrscheinlich. (Vorjahr: 2:0)

Samstag, 16 Uhr

TSV Erbendorf (4.) – TSV Eslarn (10.)

Das letzte Spiel am Samstagnachmittag wird um 16 Uhr angepfiffen, wenn der Tabellenvierte aus Erbendorf den Gegner aus Eslarn empfängt. Nach dem Kirwaspiel gegen den TSV Reuth und dem 1:1 will man beim TSV nun wieder drei Punkte einfahren. Ob dies gegen die Mannschaft aus dem Grenzland gelingt, wird sich zeigen, da Eslarn auswärts sehr gute Ergebnisse eingefahren hat, unter anderem ein Unentschieden in Kulmain und Dießfurt.

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