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Lebenslagen verbessern: HPZ-Werkstatträte im Gespräch mit Uli Grötsch

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Weiden/Irchenrieth/Berlin. Über 200 Werkstatträte aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich auf Einladung der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin, um über die geplanten Vorhaben zur Verbesserung der Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen ins Gespräch zu kommen.

Werkstatträtekonferenz, Uli Grötsch MdB Uli Grötsch (Mitte) freute sich über die Anwesenheit der Werkstättenräte Maximilian Janker, Ingo Kraus, Konrad Stahl und Gabriele Reil (von links) von den HPZ-Werkstätten in Irchenrieth und Weiden.

MdB Uli Grötsch freute sich, darunter auch die Werkstatträte Gabriele Reil, Konrad Stahl, Maximilian Janker und Ingo Kraus von den HPZ-Werkstätten in Irchenrieth und Weiden in Berlin begrüßen zu dürfen. Im Vordergrund standen in diesem Jahr das Bundesteilhabegesetz sowie die darin geplanten Neuregelungen für die Werkstätten. Der Gesetzentwurf sieht weitreichende Änderungen der Werkstättenmitwirkungsverordnung im Sinne der Menschen mit Behinderungen vor.

Werkstattbeschäftigte werden in Zukunft nicht nur Mitwirkungs-, sondern echte Mitbestimmungsrechte haben“

erklärt MdB Uli Grötsch. Zudem sollen bessere Freistellungsmöglichkeiten geschaffen und Frauenbeauftragte in den Werkstätten etabliert werden, die sich für mehr Gleichberechtigung einsetzen. Gleichzeitig werde der Übergang von der Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt erleichtert, ein unbürokratisches Rückkehrrecht in die Werkstatt eingeführt sowie für Arbeitgeber die Möglichkeit erweitert, bei der Einstellung von Menschen mit Behinderungen Lohnkostenzuschüsse zu erhalten. „Ich freue mich, dass so weitreichende Verbesserungen für die Werkstattbeschäftigten und ihre Interessenvertretungen Eingang in den Entwurf des Bundesteilhabegesetzes gefunden haben“, betont Grötsch.

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