Gesundheit

Mehr junge Menschen für Pflege begeistern: Nordoberpfalz erhält Förderung

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Nordoberpfalz. Wie kann es gelingen den Pflegeberuf attraktiver zu machen? Der Ausbildungsverbund „Pflege Nordoberpfalz“ setzt sich bereits jetzt dafür ein - und wird dafür nun auch vom Freistaat gefördert.

Wegen Corona übergab Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek den Förderbescheid via Online-Treffen. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek setzt darauf, dass der Pflegeberuf durch die neue generalistische Ausbildung attraktiver wird.

Wir müssen mehr junge Menschen für die Pflege begeistern.

Holetschek betonte am Montag anlässlich der digitalen Übergabe eines Förderbescheids an den Ausbildungsverbund „Pflege Nordoberpfalz“: „Wir müssen mehr junge Menschen für die Pflege begeistern."

Die generalistische Pflegeausbildung biete dafür beste Voraussetzungen: "Sie gibt den Auszubildenden schon früh Einblick in die Praxis aller Versorgungsbereiche der Pflege. Dadurch können sie sich dann selbst für den Bereich entscheiden, in dem sie arbeiten möchten. So steigt die Attraktivität des Pflegeberufs – und wir gewinnen die Fachkräfte von morgen. Damit das gelingt, müssen alle Bereiche eng vernetzt sein. Ich freue mich, dass der Ausbildungsverbund Nordoberpfalz genau das leistet.“

Die im Jahr 2020 neu eingeführte generalistische Pflegeausbildung sieht vor, dass alle Nachwuchskräfte in den Bereichen Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege ausgebildet werden. Um den Auszubildenden praktische Einsatzorte für alle gesetzlich vorgegebenen Einsätze anbieten zu können, sind Kooperationen nötig. Der Bund hat für die Gründung solcher Ausbildungsverbünde Fördermittel bereitgestellt.

An einem Strang ziehen

Der Minister ergänzte: „Die neue Ausrichtung der Pflegeausbildung verlangt, dass wir über alle Versorgungsbereiche hinweg an einem Strang ziehen. Wir brauchen eine enge Kooperation von Trägern theoretischer und praktischer Ausbildungsangebote. Regionale Zusammenschlüsse zu Ausbildungsverbünden sind die beste Lösung, um allen Anforderungen gerecht zu werden und den Auszubildenden eine hochwertige Pflegeausbildung bieten zu können.“

Der Ausbildungsverbund „Pflege Nordoberpfalz“ ist als Koordinierungsstelle für die Pflegeausbildung bei der Gesundheitsregionplus angesiedelt. So ist eine Gesamtkoordination der Ausbildung für die Landkreise Tirschenreuth und Neustadt/WN sowie der Stadt Weiden möglich. Der Ausbildungsverbund wird mit gut 37.500 Euro einmalig gefördert.

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