Mit Orgel, Gesang und Flöte: „Punkt 12“-Konzert in der Josefskirche

Weiden. Die "Punkt 12"-Konzertreihe, zu der noch bis zum 30. September der Fördervereins für Kirchenmusik St. Josef einlädt, erfreut sich großen Zuspruchs.

Martina Mathy, Barbara Fröhlich, Ingeborg Hofmann, Eva Danzl und Cornelia Kick (v.l.) gestalteten am Samstag das “Punkt 12”-Konzert in St. Josef. Foto: Helmut Kunz

Die „Punkt 12“-Andachten in der Josefskirche erfreuen sich steigender Beliebtheit. Bei den einen, um ein wenig herunterzukommen vom Alltag. Bei anderen, weil sie hier neue Kraft schöpfen wollen und auch können. Das stilübergreifende Orgel, Gesang und Flöte-Konzert (OGF) am Samstag, zu dem einmal mehr der Förderkreis für Kirchenmusik St. Josef eingeladen hatte, konnte es jedem recht machen. Es war erstaunlich, wie die wunderbar ergreifende Mystik der Gesänge mit der Eisenbart-Orgel auf wundervolle Art harmonierten.

Verblüffende Stimmenvolumen

Die Stunde begann mit einer Trisonate in G-Dur, aus dem frühen 18. Jahrhundert, eindrucksvoll dargeboten vom Blockflöten-Duo Cornelia Kick und Martina Mathy. In der Tat verblüffend war es dann im Anschluss, wie die beiden Sängerinnen Barbara Fröhlich und Eva Danzl mit ihren Stimmen umgingen. Schon „The Lord bless you und keep you“ von John Rutter war ein eindrucksvoll dargebotener kirchlicher Gesang. Es folgte ein Gesangssolo mit „Sei mir gnädig“ und das vom Duett vorgetragene „Laudate Dominum“.

Lektor Ferdinand Meier ergänzte die besinnliche Matinee mit Texten vom Sonntagsevangelium nach Matthäus. „Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst.“ Vom Komponisten Giuseppe Sammartini stammte die „Sonate V F-Dur“ für Flöte. Später überzeugte das Gesangs-Duo mit „Ave-Maria“ und „Gloria Patri“. Stets einfühlsam begleitet von der Organistin Ingeborg Hofmann. Wie es begonnen wurde, endete das mittägliche Konzert mit einem Vortrag des Blockflöten-Duos.

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