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Mittelstandsunion: Interessen, Sorgen und Nöte sind unsere Antriebsfeder

Nordoberpfalz. Die Vertreter der Mittelstands-Union (MU) des Bezirks Oberpfalz haben sich am Wochenende in Nürnberg zu einem Austausch über die wirtschaftlichen Themen und die Ausrichtung der gemeinsamen Aktivitäten getroffen.

Mittelstandsunion: Interessen, Sorgen und Nöte sind unsere Antriebsfeder

Der allerorts beklagte Fachkräftemangel und auch die Bürokratie sind, so MU-Landesvorsitzender Sebastian Brehm (links, hier mit MU-Bezirksvorsitzenden Benjamin Zeitler), die größten Hemmschuhe für aktive Unternehmer. Foto: Stephan Landgraf
Die Vorstandschaft des MU-Bezirkes Oberpfalz und die Vertreter der Kreisverbände hielten am Wochenende in Nürnberg ihre zweitägige Klausurtagung ab, bei der auch der neue Landesvorsitzende MdB Sebastian Brehm (fünfter von links) ein Kurzreferat hielt. Foto: Stephan Landgraf

Bei ihrer zweitägigen Klausurtagung stellten sich die Kreisverbände Nordoberpfalz, Tirschenreuth, Schwandorf, Neumarkt in der Oberpfalz, Amberg-Sulzbach sowie Regensburg-Stadt vor und berichteten über ihre Aktionen vor Ort.

Der MU-Bezirksvorsitzende Dr. Benjamin Zeitler sammelte im Anschluss bei den Diskussionen die für die Zukunft wichtigen Impulse, um sowohl die Verstärkung der Mitglieder der MU als auch deren öffentlichen Auftritt und die Finanzierung zu garantieren. Dies alles geschieht aber nicht als Selbstzweck, wie Zeitler betonte: „Die Mittelstands-Union ist erster Ansprechpartner und Vermittler, wenn es um die Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft geht. Die Interessen, Sorgen und Nöte des Mittelstandes vor Ort sind unsere Antriebsfeder.“

Dabei gehe es jedoch explizit auch darum, diese nicht nur zu hören, sondern auch in das entsprechende politische Netzwerk der Entscheider in Bayern und Berlin zu vermitteln, zu übersetzen und so für konkrete Veränderungen zu sorgen, so Zeitler weiter.

Fachkräftemangel und Bürokratie

Der bayerische MU-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Sebastian Brehm hielt am Samstagvormittag ein Kurzreferat über die Belange der Mittelständler in Bayern und nannte neben dem allerorts beklagten Fachkräftemangel die Bürokratie den größten Hemmschuh für aktive Unternehmer. „Selbst wenn Sie sich als Inhaber eines Betriebes an alle Gesetze und Vorschriften halten wollen, stoßen Sie sehr schnell an die Grenze des überhaupt Leistbaren“, so Brehm.

Hier gelte es, mit Sachkenntnis und gesundem Menschenverstand den Wust der Vorschriften zu entrümpeln, hieß es weiter. Die Digitalisierung der Behörden und Ämter war ein weiterer Punkt auf Brehms Agenda. Er bezeichnete die Aufgabe der Mittelstands-Union für diejenigen Ansprechpartner zu sein, die soziale Marktwirtschaft, Leistungsbereitschaft, Eigenverantwortung und Generationengerechtigkeit stärken wollen.

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