Musikalischer Ausflug zu den Irrungen und Wirrungen des Seins

Weiden. Liedermacher Colbinger nahm seine Gäste am Freitag im Parapluie mit auf eine musikalische Reise zwischen Country, Folk und Akustikrock.

Einfach nur „Colbinger“. Foto: Helmut Kunz

Wenn Colbinger mit starren Augen einen neuen Song ankündigt, dann begleitet er diesen Akt meistens mit einer Botschaft. Es geht um gesellschaftliche Aspekte, um Werte, oft auch nur um ganz banale Dinge, wie persönliche Empfindungen. Colbinger ist Singer, Songwriter und Weltenbummler aus Süddeutschland, der Licht und Schatten kennt, Freude und Zweifel. Vor allem aber setzt er auf Hoffnung und auf die Gewissheit um die Schaffenskraft des Guten in allem.

„Machen wir uns auf und bleiben wir dran“

Er selbst nennt seine Lieder „Erinnerer“ oder „Gefährten“. Wie er das auch am Freitagabend bei seinem Konzert auf der Live Stage getan hat. Seine charismatische Stimme passt ins kalte Blau der Bühne. Sie ist rau und zart, laut und leise, oft ist sie auch melancholisch. Sie schwebt irgendwo zwischen Country, Folk und Akustikrock.

Im „Parapluie“ nahm er die Gäste mit auf seine Reise zu den Irrungen und Wirrungen des Seins, um sie hinterher mit einem Augenzwinkern ein klein bisschen reicher zu machen. Sein Gespür für den Augenblick ist sprichwörtlich. Wie auch sein Leitsatz: „Machen wir uns auf und bleiben wir dran.“ Mit seinen poetisch berührenden Texten und seiner musikalischen Freude an Loops und Gitarre schaffte er es, die Herzen seines Publikums zu erreichen.

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