Neues Programm im Kunstbau Weiden: Kunst für alle

Weiden. Der Kunstbau stellt sein neues Programm vor. Für Kinder ab 4 Jahren bis Erwachsene hat die Kunstschule etwas im Angebot: Ob Zeichnen, Werken, Digitale Kunst - Materialien und Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Jahresmotto lautet: "Platz nehmen".

Das Kunstbau-Team mit Leiterin Irene Fritz (links, stehend) auf den Möbeln, die die Kinder gestaltet haben. Alle Kursleiter haben eine pädagogische und/oder künstlerische Ausbildung. Bild: Beate Luber
Das Kunstbau-Team mit Leiterin Irene Fritz (links, stehend) auf den Möbeln, die die Kinder gestaltet haben. Alle Kursleiter haben eine pädagogische und/oder künstlerische Ausbildung. Bild: Beate Luber
Bild: Beate Luber
Bild: Beate Luber
Das Kunstbau-Team mit Leiterin Irene Fritz (links, stehend). Bild: Beate Luber
Bild: Beate Luber

Mit dem Projekt „Platz nehmen“ ist dem Kunstbau ein Coup gelungen. Das Projekt wird vom Fonds „Soziokultur“ aus Bonn gefördert, bei dem sich deutschlandweit Organisationen bewerben, und nur wenige bewilligt werden, erklärt Irene Fritz, die Leiterin der Kunstbau. „Es geht darum, dass Kinder und Jugendliche öffentliche Plätze besetzen, dort Platz nehmen und diese gestalten“, erklärt Fritz.

Kinder wie „richtige Designer“

Dazu arbeitet sie mit den beiden Designern Emmy Galle und Bruno Winter von „Tuba Design“ aus Weiden zusammen. Die Kinder interviewten Passanten, machten Zeichnungen und Modelle. „Wie auch wir richtigen Designer arbeiten“, erklärt Emmy Galle. Eine Passantin etwa wünschte sich: „Ich will einmal in einem Baum sitzen, damit ich die Serenaden-Musik besser hören kann.“ So bauten die Kinder einen Hochstuhl.

Unter dem Motto „Platz nehmen“ entstanden bereits im Ferienprogramm der Kunstschule (in Kooperation mit dem Stadtjugendring) Sitzgelegenheiten für besondere Orte. Der Hochsitz, den sich eine ältere Dame als Traum gewünscht hatte, der Solo-Sitz im Inneren des Baumes oder die Doppelbank über den Bach: Die teilnehmenden Jugendlichen hatten Interviews im Park geführt, sich mit eigenen Ideen beschäftigt und verschiedene Orte auf die Möglichkeit hin getestet, Platz zu nehmen und dadurch die Umgebung von einer anderen Perspektive aus wahrzunehmen. Die Möbel wurden von den Jugendlichen aus Restholz und alten Möbel konstruiert, unter der fachlichen Leitung von Emmy Galle und Bruno Winter vom Designbüro Tuba Design. Bild: Irene Fritz/Ewald Zenger
Unter dem Motto „Platz nehmen“ entstanden bereits im Ferienprogramm der Kunstschule (in Kooperation mit dem Stadtjugendring) Sitzgelegenheiten für besondere Orte. Der Hochsitz, den sich eine ältere Dame als Traum gewünscht hatte, der Solo-Sitz im Inneren des Baumes oder die Doppelbank über den Bach: Die teilnehmenden Jugendlichen hatten Interviews im Park geführt, sich mit eigenen Ideen beschäftigt und verschiedene Orte auf die Möglichkeit hin getestet, Platz zu nehmen und dadurch die Umgebung von einer anderen Perspektive aus wahrzunehmen. Die Möbel wurden von den Jugendlichen aus Restholz und alten Möbel konstruiert, unter der fachlichen Leitung von Emmy Galle und Bruno Winter vom Designbüro Tuba Design. Bild: Irene Fritz/Ewald Zenger
Unter dem Motto „Platz nehmen“ entstanden bereits im Ferienprogramm der Kunstschule (in Kooperation mit dem Stadtjugendring) Sitzgelegenheiten für besondere Orte. Der Hochsitz, den sich eine ältere Dame als Traum gewünscht hatte, der Solo-Sitz im Inneren des Baumes oder die Doppelbank über den Bach: Die teilnehmenden Jugendlichen hatten Interviews im Park geführt, sich mit eigenen Ideen beschäftigt und verschiedene Orte auf die Möglichkeit hin getestet, Platz zu nehmen und dadurch die Umgebung von einer anderen Perspektive aus wahrzunehmen. Die Möbel wurden von den Jugendlichen aus Restholz und alten Möbel konstruiert, unter der fachlichen Leitung von Emmy Galle und Bruno Winter vom Designbüro Tuba Design. Bild: Irene Fritz/Ewald Zenger
Unter dem Motto „Platz nehmen“ entstanden bereits im Ferienprogramm der Kunstschule (in Kooperation mit dem Stadtjugendring) Sitzgelegenheiten für besondere Orte. Der Hochsitz, den sich eine ältere Dame als Traum gewünscht hatte, der Solo-Sitz im Inneren des Baumes oder die Doppelbank über den Bach: Die teilnehmenden Jugendlichen hatten Interviews im Park geführt, sich mit eigenen Ideen beschäftigt und verschiedene Orte auf die Möglichkeit hin getestet, Platz zu nehmen und dadurch die Umgebung von einer anderen Perspektive aus wahrzunehmen. Die Möbel wurden von den Jugendlichen aus Restholz und alten Möbel konstruiert, unter der fachlichen Leitung von Emmy Galle und Bruno Winter vom Designbüro Tuba Design. Bild: Irene Fritz/Ewald Zenger
Bild: Irene Fritz/Ewald Zenger
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Bild: Irene Fritz/Ewald Zenger
Bild: Irene Fritz/Ewald Zenger
Bild: Irene Fritz/Ewald Zenger
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Weitere Infos zu den Veranstaltungen

Eine Auswahl der Veranstaltungen:

  • Montags, 16 bis 17.30 Uhr (14-tägig): Stadtteilatelier im Stockerhut
  • Dienstags, 17 bis 19 Uhr: Zeichenatelier
  • Mittwochs, 19.30 bis 22 Uhr (14-tägig): Abendatelier
  • Donnerstags, 17.30 bis 19 Uhr: Manga, Comic, Animé
  • Samstags, 10.30 bis 12 Uhr (einmal im Monat): Werkstatt der Fantasie
  • Samstag, 11. November, 14 bis 17 Uhr: Digi-Arts – Digitales Atelier

Infos zu den Kursen und weiteren Veranstaltungen auf der Webseite des Kunstbau Weiden. Das Programm wird gefördert vom bayerischen Kultusministerium.

Von Jung bis Alt

Um sich kreativ auszutoben, hat der Kunstbau sich wieder viele Aktionen ausgedacht. So etwas die Werkstatt der Fantasie, die Maria Weber einmal im Monat für Kinder ab 4 Jahren anbietet, oder auch das wöchentliche Zeichenseminar „Manga, Comic, Animé“ von Christine Coscin für Jugendliche und junge Erwachsene. Für die Älteren bietet Fritz alle 14 Tage ein Abendatelier aus. Mit digitaler Bildbearbeitung und Trickfilmen arbeitet Daniel Pausch im Digitalen Atelier.

Besonders für sozial schwächere Familien gibt es auch ein Stadtteilatelier im Stockerhut, das von „Demokratie leben“ gesponsert wird. Der freischaffende Künstler Udo Binder wird dieses Jahr wieder mit den Mittelschulen kooperieren und mit Objektkunst etwas Neues schaffen.

Kunstgenuss auch im Kunstbau

Beim Kunstgenuss bis Mitternacht am 28. Oktober zeigt der Kunstbau aktuelle Projekte und bietet praktische Schnupper-Angebote.

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