Oberpfälzer Pressesprecher vernetzen sich

Regensburg/Weiden/Tirschenreuth/Neustadt/WN. Zum ersten Mal trafen sich die Pressesprecher der Landratsämter, kreisfreien Städte und Großen Kreisstädte in der Regierung der Oberpfalz um sich besser zu vernetzen. Regierungspräsident Axel Bartelt regte an, die Tagung zur Tradition werden zu lassen und sich jedes Jahr in einem anderen Teil der Oberpfalz zu treffen.

Bartelt betonte, dass der persönliche Austausch zwischen den Pressesprechern sehr wichtig sei, auch um im Bedarfsfall schnell handeln zu können. Die Funktion des Pressesprechers gehöre zu den wichtigsten und spannendsten Positionen innerhalb der Verwaltung. „Der Pressesprecher ist das Scharnier zwischen der internen Verwaltung und der Öffentlichkeit“, so der Regierungspräsident.

Pressesprecher Oberpfalz
Pressesprechertagung in der Regierung der Oberpfalz: Hans Prechtl, Oliver Platzer, Michael Gottschalk, Susanne Schwab, Walter Brucker, Christine Hollederer, Friedrich Schuhbauer, Regierungspräsident Axel Bartelt, Markus Roth, Claudia Prößl, Dr. Franz Janka, Norbert Schmieglitz, Juliane v. Roenne-Styra, Hans Fichtl (v. l.). Foto: Regierung der Oberpfalz

Bei der Tagung tauschten sich die Pressesprecher über aktuelle Themen aus, die sowohl Landratsämter, wie auch die Städte gemeinsam betreffen. An den Diskussionen beteiligt waren auch die Pressesprecher Claudia Prößl (Landkreis Neustadt/WN), Walter Brucker (Landkreis Tirschenreuth) und Norbert Schmieglitz (Stadt Weiden).

Sich vernetzten und von Erfahrungen anderer profitieren

Auch Krisensituationen wurden besprochen. „Zu Themen wie Asyl, Hochwasser, Bombenentschärfungen, Geflügelpest oder Pferdeseuchen gibt es bereits Profis mit praktischer Erfahrung in den Reihen der Oberpfälzer Pressesprecherinnen und Pressesprecher.“

Das Gespräch untereinander führt dazu, dieses Wissen auszutauschen und solche Themen schneller und besser bewältigen können,

betonte Markus Roth, Pressesprecher der Regierung der Oberpfalz, der die bestehenden Erfahrungswerte auf Oberpfalzebene bündeln möchte. „Wir stellen diese Fachinformation dann den Pressesprechern in der Oberpfalz zur Verfügung“, so Roth.

Oliver Platzer, Pressesprecher des Bayerischen Innenministeriums, gab Tipps zum praktischen Umgang mit den Medien. Er erklärte auch anhand verschiedener Fälle, wie weit das Auskunftsrecht der Presse geht. Platzer betonte, dass vor allem eine schnelle Reaktion mit den wichtigsten Fakten bei Anfragen zu aktuellen Ereignissen wichtig sei.

Wie umgehen mit Facebook und Co.

Juliane von Roenne-Styra, Pressesprecherin der Stadt Regensburg, informierte über den Umgang mit sozialen Medien und berichtete über die Auftritte der Stadt Regensburg bei Facebook, Twitter, Google+ und Instagram. Abschließend stand ein besuch des neuen Medienzentrums der Mittelbayerischen Zeitung auf dem Programm. Josef Pöllmann, Stellvertreter des Chefredakteurs, führte die Gruppe durch’s Haus und informierte zum Auskunftsrecht der Presse anhand verschiedener Praxisfälle.

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