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Pflegemaßnahme: Kopfweiden beim LBV-Friseur

Weiherhammer. Während in Eslarn Bäume so gestutzt werden, dass sie den Kahlschlag vermutlich nicht überleben, schneiden LBV-Mitglieder anderswo fachgerecht Kopfweiden zurück. Die Bilder ähneln sich, aber die Kopfweiden sterben nicht, ganz im Gegenteil. 

Pflegemaßnahme: Kopfweiden beim LBV-Friseur

Mirko Bertl und Sohn Felix haben mitgeholfen, die Kopfweiden zu stutzen. Bild: Verena Bauer

Mitglieder der Ortsgruppe des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) haben bei Weiherhammer wieder mehrere Kopfweiden gepflegt. Mit Motorsäge und Heckenschere wurden die Bäume von dem Wildwuchs auf ihren Köpfen befreit. 

Rückschnitt bei Kopfweiden schützt vor Auseinanderbrechen

Ein so radikaler Rückschnitt hat bei einer Kopfweide – und nur bei einer Kopfweide – mehrere Gründe. Zum einen will man den Baum davor schützen, unter der Last seiner „Frisur“ vorzeitig auseinanderzubrechen. Zum anderen entstehen auf den kahlen Köpfen dieser speziellen Weiden zahlreiche Hohlräume mit morschem Material, ein Paradies für Insekten.

Das Neustädter LBV-Mitglied Verena Bauer hat recherchiert, dass bei Untersuchungen an Kopfweiden bis zu hundert Käferarten entdeckt worden seien; im Schutz der Vertiefungen tummelten sich außerdem Spinnen, Hautflügler, Asseln und vieles mehr. Dabei sei die Kopfweide Unterschlupf, Nistplatz, Jagdrevier, Speisekammer und Überwinterungsmöglichkeit zugleich. Davon profitierten auch Vögel und Säugetiere.

Opa baut aus abgeschnittenen Ästen Tipi für den Enkel

 Die abgeschnittenen Äste werden üblicherweise als Schutz für Vögel und andere Tiere verwendet, in diesem Fall werden sie aber dem LBV-Nachwuchs als Unterstand dienen, denn ein altgedientes LBV-Mitglied wird aus den stärkeren Trieben ein Tipi für seinen Enkel bauen.

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