René hat seinen Traumberuf gefunden: Er wird Pflegefachmann

[Advertorial] Weiden. René Schreitmüller absolviert die neue generalistische Pflegeausbildung. Er ist im ersten Lehrjahr und von der Arbeit schwer begeistert!

Aktuell ist René Schreitmüller in der pädiatrischen Abteilung des Klinikums Weiden im Einsatz. Foto: David Trott

Ganz behutsam hält René Schreitmüller (18) das Frühchen in den Händen, streichelt ihm zärtlich über den Rücken und das schon mit einem schwarzen Haarflaum bedeckte Köpfchen. Das Baby fühlt sich geborgen, schmiegt sich an den jungen Mann, grunzt zufrieden. Danach gibt’s das Fläschen. Das Baby nuckelt. René ist selig, der Winzling in seinem Arm auch.

Als René Freunden und Verwandten erzählt hat, Pflegefachmann zu werden, waren alle sofort begeistert. Keine skeptischen Blicke, kein Rumreiten auf dem „das ist doch ein Frauenjob“-Klischee, nix. „Ich werde von allen nach Kräften unterstützt“, freut sich der sympathische Lockenkopf.

Nach dem Praktikum hat es „Klick“ gemacht

Auf gut Glück hatte er sich zunächst um ein Praktikum bei den Kliniken Nordoberpfalz beworben – und es hat geklappt. Der junge Mann hatte während dieser Schnupperwochen schnell festgestellt: Genau das ist mein Traumjob.

René Schreitmüller hat über ein Praktikum am Weidener Klinikum seinen Traumberuf gefunden. Foto: David Trott

Altenheim ist die nächste Station für René

René absolviert sein erstes von ingesamt drei Lehrjahren. Dank der neuen generalistischen Ausbildung bekommt er Einblicke in alle Pflegebereiche und hat mit allen Altersgruppen zu tun. „Zuerst war ich in der Großen Kinder- und im Anschluss in der Erwachsenenpflege“, erzählt er. Nächste Station ist für ihn das Altersheim. Aktuell kümmert er sich aber um Kleinkinder und Babys. René strahlt. Die „Wutzerl“ sind ihm sichtlich ans Herz gewachsen.

Noch ist die Pflege eine Frauendomäne

Zur Ausbildung gehört auch die „graue“ Theorie. Für Schreitmüller kein Problem, im Gegenteil. Der Unterricht an der Berufsfachschule für Pflege der Akademie für Gesundheit „NEW-LIFE“ in Neustadt ist für ihn „spannend und sehr abwechslungsreich.“ Beim Blick in die beiden Klassen mit ihren insgesamt 48 Schülern, stellt man jedoch schnell fest: Noch ist die Pflege fest in weiblicher Hand. Neben René drücken nur noch ein paar Jungs die Schulbank.

Doch der 18-Jährige ist überzeugt, dass sich das bestimmt ändern wird. „Ich glaube, dass auch die Mädels ganz froh sind, wenn sie mehr männliche Kollegen bekommen. Und es ist sowieso höchste Zeit, dass wir Jungs mit der Zeit gehen“, meint er augenzwinkernd.

Mehrere Berufsbilder werden zusammengefasst

In der generalistischen Pflegeausbildung, wie sich auch die Kliniken Nordoberpfalz anbieten, sind die Berufsbilder Gesundheits- und Krankenpflege, Alten- und Kinderkrankenpflege zu einem Beruf zusammengefasst. Somit lernen Auszubildende, Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen zu pflegen. Bestens geeignet ist dieser Beruf auch für Seiteneinsteiger, Neustarter oder Menschen, die gerne helfen und etwas Sinnvolles tun wollen.

Julia erzählt von ihrer Ausbildung

Interessierst Du Dich auch für eine generalistische Pflegeausbildung? Willst Du mehr dazu wissen? In der nächsten Folge erzählt Julia Peter, was sie im dritten Ausbildungsjahr erlebt.

Schulische Voraussetzungen für den Beruf der/des Pflegefachfrau/manns:

  • Mittlerer Schulabschluss
  • Mittelschulabschluss mit erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung mit einer Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren oder
  • Mittelschulabschluss mit erfolgreich abgeschlossener, mindestens einjähriger Ausbildung in der Pflegefachhilfe (Krankenpflege) oder Altenpflegehilfe.

Für Schüler/innen mit Mittelschulabschluss ohne Berufsausbildung bietet die einjährige Ausbildung zum/-r Pflegefachhelfer/-in (m/w/d) einen guten Einstieg. Auf deren Basis kann man die weiterführende Ausbildung zum/-r Pflegefachmann/-frau in verkürzter Form absolvieren.

Vor der Ausbildung empfiehlt die Kliniken Nordoberpfalz AG ein Pflegepraktikum, um den Beruf vor der Ausbildung erstmal kennenzulernen. Das könne ein kurzes Praktikum in den Ferien oder auch ein Freiwilliges Soziales Jahr sein.

Im ersten Teil haben wir René bei seiner Arbeit auf der Frühchenstation begleitet.

Eine Initiative der Gesundheitsregion plus Nordoberpfalz, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

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