SC Luhe-Wildenau gewinnt das Bezirksligaderby bei der SpVgg Weiden II

Weiden. Der SC Luhe-Wildenau hat in der Bezirksliga Nord durch einen 1:0-Sieg bei der SpVgg SV Weiden II in die Erfolgsspur zurückgefunden. Bei zwei Spielen weniger zog man mit Spitzenreiter Schlicht gleich.

Die Riesenchance zum Ausgleich vergab in der letzten Minute Florian Reich rechts), als er diesen Kopfball am Gästetor vorbeisetzte. Foto: Dagmar Nachtigall
Die Riesenchance zum Ausgleich vergab in der letzten Minute Florian Reich rechts), als er diesen Kopfball am Gästetor vorbeisetzte. Foto: Dagmar Nachtigall
„Weggeblieben“, scheint Benjamin Werner (rechts) dem Wildenauer Tobias Rudlof zu bedeuten, in dem er ihn kräftig am Trikot zieht. Foto: Dagmar Nachtigall
Foto: Dagmar Nachtigall
Foto: Dagmar Nachtigall
SpVgg SV Weiden II – SC Luhe-Wildenau 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Benjamin Urban (36.); Gelbe Karten: SpVgg SV Weiden (1), SC Luhe-Wildenau (3); Gelb-Rot: Dominik Zawal (94.); Schiedsrichter: Moritz Fischer; Zuschauer: 250. 

Das Derby an diesem kühlen Novemberabend bot den Zuschauern beste Bezirksligakost. Die Gäste legten gut los: Schon in der ersten Minute bediente Benjamin Urban seinen Teamkollegen und Top-Torjäger Nico Argauer, der aber den Ball für ihn untypisch am Kasten vorbeisetzte. Nach sieben Minuten eine Schrecksekunde für den SC. Fabian Geitner blieb nach einem Zweikampf liegen und musste verletzt ausgewechselt werden. 

Spiel wurde ruppiger

Danach wurde das Spiel etwas ruppiger und hektischer, beiden Teams fehlte die nötige Präzision. In der 27. Minute fast das 1:0 für die Gastgeber, als SC-Keeper Roland Frischholz einen Freistoß von Matthias Heinl glänzend parierte. Auch den Nachschuss lenkte der Keeper an die Latte und hielt seinen Kasten somit sauber. Nach 36 Minuten fiel das Tor des Tages durch Spielertrainer Benjamin Urban, der nach einem von SpVgg-Keeper Marko Smodlanka zunächst abgewehrten Schuss von Benjamin Meckl zum 0:1 abstaubte. 

Gastgeber dominiert

Die zweite Halbzeit gehörte klar dem Gastgeber, die mit Macht auf den Ausgleich drängten. Johannes Rodler und Chousein Chousein vergaben aber beste Chancen. Der SC wurde in die eigene Hälfte zurückgedrückt und die spielerisch starken Weidener scheiterten immer wieder an der SC-Abwehr um Keeper und Kapitän Frischholz. Allerdings wollten es die Gastgeber oft zu schön machen und vergaßen dabei meist, den entscheidenden Ball zu spielen.

In den letzten Minuten versuchte es die SpVgg mit langen Bällen. Nach einem Foul und der daraus resultierenden Gelb-Roten Karte gegen Dominik Zawal hatten die Gastgeber die ganz große Ausgleichschance: Der Freistoß wurde auf Florian Reich verlängert, der fünf Meter vor dem Tor seinen Kopfball völlig frei stehend vorbeiköpfte. Danach beendete der souveräne Bayernliga-Schiedsrichter Moritz Fischer die Partie mit dem glücklicheren Ende für den SC Luhe-Wildenau. 

Das hat weh getan: Benjamin Urban auf dem Boden. Foto: Norbert Tannhäuser
Das hat weh getan: Benjamin Urban auf dem Boden. Foto: Norbert Tannhäuser
Josef Rodler (blau) im Zweikampf gegen den Wildenauer Dominik Zawal, der kurz vor Schluss die Ampelkarte sah. Foto: Norbert Tannhäuser
Josef Rodler (blau) im Zweikampf gegen den Wildenauer Dominik Zawal, der kurz vor Schluss die Ampelkarte sah. Foto: Norbert Tannhäuser
Aug' in Aug': Michael Riester (blau) und Benjamin Urban. Foto: Norbert Tannhäuser
Aug‘ in Aug‘: Michael Riester (blau) und Benjamin Urban. Foto: Norbert Tannhäuser
Foto: Norbert Tannhäuser
Foto: Norbert Tannhäuser
Foto: Norbert Tannhäuser

Ein Unentschieden wäre für die SpVgg SV Weiden durchaus verdient gewesen, jedoch fehlte ihr das nötige Glück und der letzte Biss beim Abschluss. Am Samstag erwartet die Bayernligareserve im nächsten Derby die SpVgg Vohenstrauß. Der SC ist gegen den SV Raigering klarer Favorit, muss aber auf mehrere verletzte Spieler verzichten. 

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