Schüsse beenden Feiertagsruhe in Vohenstrauß

Vohenstrauß. Die feiertägliche Ruhe des Pfingstsonntags fand gegen 21 Uhr ein abruptes Ende, als Anwohner aus dem Wohngebiet „Breite Wiesen“ über Notruf die Polizeiinspektion Vohenstrauß über mehrere Schüsse informierten.

Polizei Blaulicht Einsatz Symbol Symbolbild
Schockmoment am Abend des Pfingstsonntag. Symbolbild: Pixabay

Polizei und Rettungsdienst fanden sich daraufhin am gemeldeten Einsatzort ein. Wie im Notruf angegeben, wurde mehrmals auf eine Person geschossen. Laut Informationen der deutschen Presseagentur war die Ursache der Auseinandersetzung der Streit um ein Kind.

Unklarheit über die Waffe

Ob es sich dabei um eine scharfe oder nur um eine Schreckschusswaffe handelte, konnte der Anrufer nicht einschätzen. Dieser Umstand konnte nur durch die Beamten vor Ort geklärt werden. Oberste Prämisse hatte hierbei die Sicherung des Täters und die anschließende Versorgung möglicher Opfer durch den Rettungsdienst.

Täter leistete keinen Widerstand

Der Täter konnte schlussendlich von den eingesetzten Beamten der Polizeiinspektion Vohenstrauß widerstandslos festgenommen werden. Das Opfer erlitt durch die in unmittelbarer Nähe zum Gesicht abgefeuerten Schüsse aus einer Schreckschusspistole nicht unerhebliche Verletzungen im Bereich des Auges sowie des Trommelfells, konnte allerdings noch in den frühen Morgenstunden das Uniklinikum Regensburg verlassen.

Beziehungsstreit war der Auslöser

Dem Gewaltexzess lag eine Beziehungsstreitigkeit zu Grunde. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Weiden wird gegen den Schützen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie eines Verstoßes nach dem Waffengesetz ermittelt. Auch gegen das Opfer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet.

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