[Sonntagsfrage] Der Wolf – Gefahr oder Bereicherung?

Nordoberpfalz. Bei kaum einem anderen Tier gehen die Meinungen so weit auseinander wie bei ihm: dem Wolf. Was denkt ihr darüber?

Seitdem der Wolf wieder heimisch bei uns geworden ist, geht die Diskussion um, ob das Tier eine Gefahr für Nutztier und Menschen oder eine Bereicherung für die Natur darstellt. Die Meinungen gehen sehr weit auseinander. Mehr als 400 Wölfe leben jetzt schon in Deutschland und auch in der Nordoberpfalz ist der Wolf schon gesichtet worden, zum Beispiel in Thumsenreuth und Wildenreuth.

Wir wollen heute herausfinden, wie viele von euch schon einmal einen Wolf bei uns gesehen haben und was ihr über den Wolf denkt. Falls keine passende Antwortmöglichkeit dabei ist, dann tauscht euch gerne mit anderen Leserinnen und Lesern in den Kommentaren in unseren sozialen Netzwerken aus.

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2 Kommentare

van Vaals - 08.03.2022

Kennt ihr die Ausrede der Jäger vor dem Wolf: Wir müssen jagen, weil es keine Beutegreifer wie Wolf und Bär gibt! und nu ist der Wolf da. Jagdreviere sind oft zu stark besetzt, oft weit über 100 %, der Wald wächst nicht mehr richtig nach, junge Triebe werden verbissen.
Der Wolf ist wichtig für den Wildbestand.
Übrigens, Mufflons sind hier eingesetzt worden, und werden aus Wildgehegen oft nachgeliefert. Ist nicht mal sicher, dass es Mufflons sind und nicht vor ewig verwilderte, urtümliche Hausschafe von Sardinien und Korsika. Hier wurden dann für bessere Trophäen wieder eine alte Haustierrasse eingekreuzt, dem Zackelschaf. Mufflons werden an einigen Stellen gezielt durch Jäger abgeschossen, weil die als fremd angesehen werden, auch Probleme mit den Hufen bekamen.
Im Yellowstone-Park darf NICHT gejagt werden, das ist ein Nationalpark. Zu Anfang wurden leider Beutegreifer gezielt vernichtet, aus Dummheit. Der Nationalpark verkam biologisch. Seit dort wieder Wölfe sind, erholt er sich langsam.
Bedauerlicherweise gibt es linksrheinisch zu wenig Wölfe.

Annegret Sproesser - 06.03.2022

Wölf bereuchern unsere Umwelt lediglich durch ihre eigene Art. Ansonsten pflegen sie ihr Beutetiere auszurotten. Aufsteigend nach Wehrhaftigkeit. so sind die Mufflons in der Göhrde schon ausgerottet. Jetzt ist dort das Damwild dran. Jäger berichten, dass sie kaum mehr Kitze und Hirschkälber sehen. Daraus folgt, dass die Bestände bis in ein paar Jahren an Überalterung zusammenbrechen werden. (Wie im Yellowstone-Park, bevor Wölfe wieder erlegt werden durften)