Stadtbienen werden zu Landbienen

Lennesrieth. Der Vorsitzende des Bienen-Zucht-Vereins (BZV) Waldthurn und Umgebung, Matthias Weiß-Zimmermann, ein in Spielberg aufgewachsener Bienenfreund, der nun in Weiden lebt, hatte die Idee: Man könnte doch einen Imkerstand bauen, mit Bienenvölkern der Vereinsmitglieder bestücken und diesen an zentraler Stelle an der Streuobstwiese an der Lennesriether Kreuzung neben dem Friedhof platzieren.

Der Vorsitzende des Imkervereins Waldthurn, Matthias Weiß-Zimmermann wird beim Aufstellen des neuen Lennesriether Bienenstandes vom 5jährigen Maximilian Steger unterstützt. Foto: Franz Völkl

Am vergangenen Samstag waren die Bienenfreunde zum Aufstellen des kleinen Imkerstandes zur Streuobstwiese gekommen. Unter ihnen Tanja und Karl Steger aus Lennesrieth. Mit von der Partie war auch ihr fünfjähriger Sohn Maximilian, der mit Papas Akkuschrauber schon so manche Schraube sicher versenkte.

Die Familie ist neu zu den Waldthurner Imkern gekommen, später möchten sie die Bienenvölker von Opa beziehungsweise Uropa Andreas Gallitzendörfer übernehmen.

Eine Idee mit Breitenwirkung

Weiß-Zimmermann hat ein Volk seiner Stadtbienen aus Weiden mitgebracht, die nun Lennesriether sind und fleißig Honig einbringen. Weitere Bienenvölker von Vereinsmitgliedern folgen, sagte Karl Weiß aus Spielberg, der zusammen mit Marianne Pausch vom Bund Naturschutz diese Idee unterstützte.

Mit einem Augenzwinkern meinte der Vorsitzende, man habe auf dem Dach des Bienenstandes die Initialen des 18 Imker umfassenden Vereins angebracht – diese sindt aus der Luft zu sehen, damit die Bienen wissen, in welchem Verein sie organisiert sind.

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