Stadtrat Eschenbach: Sanierungen am Hotel Rußweiher

Eschenbach. Die Sanierung der Camping- und Freizeitanlage am Rußweiher schreitet voran. Für eine Sanierung des Hotelkomplexes rechnet die Stadt mit 1,9 Millionen Euro.

Das Hotel und Restaurant Rußweiher soll modernisiert werden. Foto: Stefan Neidl

Schon länger beschäftigt sich der Eschenbacher Stadtrat mit einer Generalsanierung der Camping- und Freizeitanlage am Rußweiher. Bereits im Oktober hat das Gremium eine Reihe von Maßnahmen für das Hotel an der Nordseite des Weihers beschlossen.

Bürgermeister Marcus Gradl gab nun in der aktuellen Sitzung einen Überblick über den aktuellen Sachstand. Dieser Tagesordnungspunkt wurde wegen des öffentlichen Interesses extra aus dem nichtöffentlichen in den öffentlichen Teil verlegt.

Energetische Sanierung

„Das Dach ist gemacht – Jetzt geht’s um die energetische Sanierung“, erklärt Gradl. So sollen die Sanitärbereiche umgebaut und auf aktuellen Stand gebracht werden. Im Rahmen einer energetischen Sanierung soll auch Barrierefreiheit gewährleistet werden. Dazu gehören die Sanierung der Fassade und eine Erneuerung der Fenster.

Eine Pelletheizung könnte eingebaut werden. Die Kegelbahn soll aufgelöst und dann das Lager für die Pellets werden. „Die Idee kommt von einem Energieberater, um Fördergelder erhalten zu können.“ Weitere Möglichkeiten hinsichtlich Heizsystemen und Solar- beziehungsweise Photovoltaikanlagen seien auf dem Prüfstand, erklärt der Bürgermeister.

Kosten von 1,9 Millionen Euro

Der Gangbereich ist in die Jahre gekommen und soll renoviert werden. Die zum Restaurant Rußweiher gehörenden Gästetoiletten werden saniert. Die Terrasse soll ein modernes Beschattungssystem erhalten. Dazu soll im Erdgeschoss eine barrierefreie Apartmentwohnung entstehen. Ein Hublift soll den barrierefreien Zugang zum Restaurant gewährleisten.

Die Kosten schlüsseln sich auf mit 900.000 Euro für die Gebäudearbeiten, 600.000 Euro für Heizung, Lüftung und Sanitärarbeiten sowie 400.000 Euro für Elektroarbeiten. Damit kalkuliert die Stadt mit Gesamtkosten von 1,9 Millionen Euro. Weiter bereitet die Stadt die Ausschreibung für die Photovoltaikanlage vor. Diese soll 136.000 Euro (netto) kosten.

Eine Förderung über die Kreditanstalt zum Wiederaufbau hat die Stadt bereits beantragt und einen Zusicherung über 40 Prozent Förderung erhalten.

Der Stadtrat segnete das weitere Vorgehen bei einer Gegenstimme ab.

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