Stadtratssitzung: Neue Alarmanlage, aber kein Dachausbau

Pressath. Gute Nachrichten für den TSV Pressath – die neue Einbruchmeldeanlage wird von der Stadt bezuschusst. Im Vorfeld war es im Ort in letzter Zeit vermehrt zu Einbrüchen gekommen. Ein geplanter Dachausbau von Bernd Zielonka zugunsten einer Nutzung als soziales Wohnheim wurde hingegen abgelehnt.

Von Daniel Meinl

Der TSV Pressath darf sich über eine Förderung der neuen Einbruchmeldeanlage für das Sportheim freuen. Die Einrichtung dieser war von der Versicherung auferlegt worden. Die Gesamtkosten für die Anlage betragen rund 7.500 Euro – 5.000 Euro davon entfallen auf eine Alarmanlage, weitere 2.500 Euro kostet die Nachrüstung an der Eingangstüre. Nachdem von den Kosten 1.650 Euro von der Gaststätte getragen werden, bezuschusst die Stadt die verbleibenden 5.850 Euro den Förderkriterien entsprechend zu 10 %.

Dachausbau wird nicht zugestimmt

Nachdem Bernd Zielonka vor einiger Zeit bereits mit seinem Vorhaben gescheitert war, ein Dach auszubauen und eine Garage für einen weiteren Gebäudeneubau abzureißen, beschränkte er sich in seinem neuen Vorschlag allein auf den Dachausbau. Das Dach soll in der Folge als Wohnraum für soziale Zwecke genutzt werden.

Dieses Vorhaben sorgte im Stadtrat nun für Diskussionen. Während der Plan für zulässig befunden wurde und auch das Brandschutzkonzept genehmigt wurde, war einigen die Informationslage über die Pläne noch zu dürftig für eine Zustimmung, und so wurde der Antrag mit acht zu acht Stimmen abgelehnt. Für diesen Fall kündigte der Antragssteller bereits seine weiteren Schritte an. Er will nun eine Ersetzung des gemeindlichen Einvernehmens (nach Artikel 67 der Bayerischen Bauordnung) erwägen, das heißt er will prüfen, ob die Ablehnung rechtens war.

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