Stadtwerke Weiden passen Gas- und Strompreise an
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Stadtwerke Weiden passen Gas- und Strompreise an
Weiden. Die Stadtwerke Weiden passen die Gas- und Strompreise nächstes Jahr an. In die eine – und andere Richtung.
Bereits im Jahr 2020 konnten die Kunden der Stadtwerke Weiden von stabilen Strompreisen profitieren. Für das kommende Jahr 2021 kann der Energieversorger die Strompreise sogar senken. “Möglich wird dies zum einen durch eine Senkung der EEG-Umlage, die vollständig an den Endkunden weitergegeben wird. Zum anderen haben die vorgelagerten Netzbetreiber ihre Netzentgelte gesenkt, was letztlich natürlich auch dem Gesamtstrompreis zu Gute kommt”, teilt ein Sprecher der Stadtwerke Weiden mit.
Für die Kunden im Netzgebiet der Stromnetz Weiden mit einem Stromverbrauch von ca. 4.000 kWh/a bedeutet dies eine Ersparnis von rund 10 Euro. Nachdem die Stadtwerke Weiden erst im Jahr 2011 in den Stromvertrieb eingestiegen sind, zählt der Energieversorger aktuell bereits knapp 7.000 Haushalte im Stadtgebiet Weiden und im Landkreis zu seinen Kunden.
Erdgas wird teurer
Im Gegensatz zum Strom war beim Erdgas eine Preiserhöhung leider unumgänglich, wie es in der Mitteilung heißt. Haupttreiber für die Preiserhöhung ist die Einführung eines CO2-Preises durch die Bundesregierung. Ziel dieser CO2-Steuer ist es, die im Klimapaket festgelegten CO2-Reduzierungsziele zu erreichen. Da es sich hierbei um eine staatlich festgelegte Abgabe handelt, hätten die Stadtwerke Weiden auf diesen Preisbestandteil keinerlei Einfluss.
Dennoch konnte aufgrund gesunkener Beschaffungspreise ein Teil der CO2-Steuer aufgefangen werden: “Die Stadtwerke Weiden geben nur 65 Prozent der CO2-Steuer an den Endverbraucher weiter, die restlichen 35 Prozent werden vom Energieversorger aufgefangen. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Erdgasverbrauch von rund 20.000 kWh/a erhöhen sich die monatlichen Kosten um circa 6 Euro”, erklärt der Stadtwerke-Sprecher.
Diese Preiserhöhung beziehe sich jedoch nur auf den jeweiligen Arbeitspreis, der Grundpreis bleibt nach wie vor stabil.




