Suchaktion nach Senior nimmt glücklichen Ausgang
Suchaktion nach Senior nimmt glücklichen Ausgang
Die Verantwortlichen eines Seniorenheimes in Grafenwöhr informierten am Mittwoch die Polizei, dass ein Bewohner abgängig war. Die rief wiederum die Feuerwehr, das Bayerische Rote Kreuz und weitere Polizeieinsatzkräfte auf den Plan.
Aufgrund des Alters und der Tatsache, dass der 92-Jährige demenzerkrankt ist, erfolgte eine großangelegte Absuche. Nachdem zuerst das Heimgebäude und die nahe Umgebung überprüft wurden, erweiterten die Kräfte den Suchradius.
Suche mit allem, was möglich ist
Dazu beteiligten sich vonseiten der Polizei neben den Streifen aus Eschenbach und Weiden auch ein Mantrailer-Hund und ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera. Die örtlichen Feuerwehren waren wie immer stark vertreten. Neben der Ortsfeuerwehr Grafenwöhr waren die benachbarten Kräfte von Gmünd, Gössenreuth, Eschenbach und Pressath eingesetzt. Die Feuerwehr Neustadt/WN stand mit einer Drohne bereit. Insgesamt waren etwa 90 Kräfte eingebunden.
Mann hilflos, aber unversehrt aufgefunden
Gegen 20.45 Uhr teilte schließlich ein Bewohner des Mittelbergweges einen älteren Herrn mit, der in einem unwegsamen Gelände zwischen einem Gestrüpp steht. Es handelte sich tatsächlich um den gesuchten Senior. Nach Einschätzung der Situation hätte sich der Mann aus eigener Kraft wahrscheinlich nicht mehr aus dieser Lage selbst befreien können. Er musste von der Polizei und Feuerwehr aus dem Gestrüpp herausgetragen werden.
Das Rote Kreuz kümmerte sich gleich um ihn und konnte glücklicherweise keine Verletzungen feststellen. Lediglich etwas entkräftet und dehydriert konnte er anschließend in das Seniorenheim zurückgebracht werden.


