SV Weiden Wasserball: Neukölln ist zu stark
SV Weiden Wasserball: Neukölln ist zu stark
SV Weiden – SG Neukölln Berlin 8:17 (4:7, 1:3, 2:3, 1:4)
Die Gäste aus der Hauptstadt machten es schon zum Beginn des Spiels klar, dass sie der Favoritenrolle in Weiden gerecht werden wollen. Durch Marek Janecek gingen die Max-Reger-Städter tatsächlich bereits im ersten Angriff der Partie in Führung, doch die Antwort der Berliner ließ nicht lange auf sich warten. Die Weidener erlaubten sich einige Fehler im Spielaufbau, die alle skrupellos mit schnellen Gegenangriffen und Toren im 20-Sekundentakt bestraft wurden.
So erging es den beeindruckten Aigner-Schützlingen bis zum 1:6 Zwischenstand, ehe das Tor von Stepan Rezek in der zweiten Überzahl der Weidener für zwischenzeitiges Durchatmen sorgte. Gegen Ende des torreichen Auftaktviertels stabilisierten die Aigner-Schützlinge ihr Abwehrspiel und wandten damit eine richtige Klatsche an diesem Abend ab. Mit 4:7 sah es nicht mehr so dramatisch für die SV-ler zur ersten Viertelpause aus.
Neukölln einfach effektiver
Die Mannschaft um Kapitän Thomas Kick bemühte sich in allen Belangen, das Spiel noch spannend zu gestalten, was phasenweise auch gelang. Es war aber am Ende einfach zu wenig, um die Berliner groß zu beeindrucken oder gar aus der Fassung zu bringen. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre es an diesem Abend vielleicht noch möglich gewesen, den Zuschauern einen Fight zu präsentieren. Der Weidener Keeper Matthias Kreiner hatte dafür alle Hände voll zu tun, um das Endergebnis doch noch im passablen Rahmen zu halten. Kreiner rettete in vielen Aktionen seine Mannschaft vor einer noch deutlicheren Niederlage.
“Kein schlechtes Spiel”
Trainer Aigner lobte neben ihn noch den Abwehrchef und Kapitän Thomas Kick und bewertete seine Leistung als souverän. „Wir haben kein schlechtes Spiel gespielt, Neukölln war einfach deutlich besser und effektiver. Unsere Fehler wurden direkt bestraft, was am Ende für jeden einzelnen eine gewisse Standortbestimmung verdeutlichte. Insgesamt haben wir ganz gut dagegengehalten und mit mehr Glück und Effizienz im Abschluss könnten wir es am Ende enger gestalten“ so das Fazit des Coaches.
„Anfangs überraschten uns die Gäste mit einer sehr präsenten, offensiven Verteidigung, einer für uns ungewohnten Art. Dem geschuldet kassierten wir sechs Tore in Folge während der ersten Minuten des Spiels. Später, als wir uns besser darauf einstellen konnten, ging es schon besser. Wir kreierten einige schöne Spielzüge, hatten aber oft wenig Glück im Abschluss“ erklärte Kapitän Kick seine Sicht der Dinge nach dem Spiel.
SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (2 Tore), Dennis Underberg, Louis Brunner (1), Thomas Kick, Dennis Reichert, Cedrik Zupfer (1), Robert Reichert, Marek Janecek (2), Dimitrii Leichter (1), Sean Ryder, Stepan Rezek (1)


