Wahlen zum Land- und Bezirkstag schon im Blick

Waldthurn. Für CSU-Vorsitzenden Georg Stahl gab es bei der Generalversammlung des Ortsverbandes Waldthurn in der Gaststätte Maler-Michl an Veranstaltungen wenig zu berichten. Trotzdem wurde rege diskutiert.

Albert Rupprecht (links) konnte viele Rückmeldungen von der Basis mitnehmen. Foto: Franz Völkl

„Wie anderen Verbänden und Vereinen auch hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Georg Stahl. In seinem ausführlichen Referat durchleuchtete Bundestagsmitglied Albert Rupprecht kritisch die momentanen Entwicklungen auch hinsichtlich der Coronakrise auf Bundes- und Landesebene.

Harsche Kritik an der Verteidigungspolitik

Beängstigend sei die Zunahme von autokratischen Bestrebungen weltweit. Kein gutes Haar ließ Rupprecht an der derzeitigen Verteidigungspolitik, wobei er hierzu die vorausgegangene 16-jährigen Regierungszeit mit der Union in die Kritik mit einbezog. Die wiederholt angekündigten Waffenlieferungen an die Ukraine würden viel zu zögerlich umgesetzt.

Wahlergebnis

Die Wahl der sechs Delegierten und der sechs Ersatzdelegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Landtags- und Bezirkstagswahl 2023 wurde zügig abgewickelt.

Als Delegierte wurden gewählt Albert Rupprecht, Josef Beimler, Georg Stahl, Georg Bocka, Christian Gallitzendörfer und Christian Müller.

Ersatzweise stehen Toni Scheidler, Tomas Beimler, Maria Greim, Thomas Ebnet, Franz Beer und Dr. Johannes Weig zur Verfügung.

Bürgermeister Josef Beimler ließ anschließend die aktuellen Maßnahmen und Geschehnisse in der Marktgemeinde Revue passieren. An aktuellen Aktivitäten nannte er den Umbau des Pfarrheims zu einem Pfarr- und Gemeindezentrum, die Sanierung von Häusern am Marktplatz im Rahmen des Programms „Innen statt Außen“, die regen Tätigkeiten in den neuen Baugebieten, den Ausbau von Kinderspielplätzen und die Versorgung von Gemeindeteilen mit einem Glasfasernetz. Hervorzuheben seien die Projekte LandKULTUR und NEUN2727, die im Bereich der Kultur und der Gesundheit viel bewegt hätten.

Ein attraktiver Badeweiher

Durch das Preisgeld im Wettbewerb Gütesiegel Heimatdorf wäre das Gelände am Badeweiher attraktiver geworden. „Unsere Seeterrasse kann sich sehen lassen“, so Beimler. Viel Zuspruch und Interesse würde der kürzlich eröffnete Geschichtsweg rund um den Badeweiher erfahren.

Gewohnt leidenschaftlich prangerte der Bürgermeister Josef Beimler die ausufernde Bürokratie in fast allen Bereichen des Verwaltungshandelns an. „Ich fordere dringend ein transparentes Handeln, das der Bürger auch versteht“, appellierte er an den anwesenden Bundestagsabgeordneten.

Auch die Jungen mischen mit

Christian Müller, der neugewählte Chef der Jungen Union Waldthurn, regte die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von Oberbernrieth zur Straße nach Neuenhammer und den Ausbau des Weges nach Mangelsdorf an. Georg Bocka konnte von schon weit fortgeschrittenen Gesprächen zur Errichtung eines Mountain-Bike-Parkes am Skiliftgelände berichten.

Deine Meinung? Hier kommentieren!

* Diese Felder sind erforderlich.