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Wasserballpokal: Starker Gegner in Weiden

Weiden. Der Deutsche Wasserballpokal ist zugegebenermaßen nicht der Wettbewerb mit der höchsten Priorität für die Weidener Wasserballer, zumal die Probleme im Ligaalltag immer größer scheinen und damit ihre gesamte Aufmerksamkeit fordern. Dennoch wollen die SV-ler die Möglichkeit nutzen, sich gegen einen stärkeren Gegner mit einer guten Leistung zu präsentieren.

Wasserballpokal: Starker Gegner in Weiden

Thomas Kick wurde unter der Woche Vater. Herzlichen Glückwunsch. Foto: Dagmar Nachtigall

Der Gegner im Achtelfinale des Deutschen Wasserballpokals ist am kommenden Samstag (Anpfiff um 18:00 Uhr) der Vertreter der A-Gruppe der Wasserballbundesliga SG Neukölln Berlin. Große Chancen, das Viertelfinale zu erreichen, erhoffen sich die SV-Verantwortlichen nicht unbedingt, Pokalspiele unterliegen jedoch bekanntermaßen ihren eigenen Gesetzen und damit ist ein spannender Abend in der Weidener Thermenwelt sicher nicht auszuschließen.

Neukölln ein seltener Gast in Weiden

Nachdem die Weidener die SG Neukölln nach der Saison 2009/2010 aus der DWL-Gruppe A in direkten Duellen herausgeschossen hatten, begegneten sich die Teams erstmals wieder in der Saison 2015/2016 in der gemeinsamen B-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga. Dies war bisher auch die letzte Saison, in der sich die beiden Vereine gegenüberstanden. Das letzte Duell (13:13 Remis im März 2016) ist also mittlerweile schon fast sieben Jahre her und somit, außer statistischer Natur, mit gar keiner Aussagekraft behaftet.

Neukölln etablierte sich zwischenzeitlich in der Gruppe A, während sich die Weidener in der B-Gruppe scheinbar wohlfühlen, aber aktuell sogar um den Klassenerhalt bangen müssen. Rein aus diesen Gründen ist die Favoritenrolle klar den Berlinern zuzuordnen. „Wir können dieses Spiel ganz ohne Erfolgsdruck angehen und uns tatsächlich ausschließlich auf unser Spiel und unsere Vorhaben fokussieren, was uns für die kommenden Aufgaben in der Liga guttun könnte. Ein gutes Gefühl aus der Partie mitnehmen, ist für uns jetzt das wichtigste“ erklärt Trainer Thomas Aigner.

Konzentration gilt aber dem Ligageschehen

Die gesamte Konzentration gilt, nach eigener Aussage der SV-Verantwortlichen, ausschließlich dem Ligageschehen. Nach der dritten Niederlage in Folge erhöht sich nämlich der Druck im Kessel und der Abstiegskampf rückt immer näher in Richtung Weiden. Unter diesen Umständen ist es umso verständlicher, dass der Fokus nicht direkt auf das Pokalspiel gerichtet wird. „Wir würden uns natürlich freuen, das Viertelfinale zu erreichen. Ganz wichtig ist es aber für uns, ein ordentliches Spiel vor einer ordentlichen Zuschauerkulisse abzuliefern und unseren Zuschauern zu zeigen, dass wir auf dem guten Weg sind“ meint Kapitän Thomas Kick.

Die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung am Samstag

Matthias Kreiner / Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann, Dennis Underberg, Louis Brunner, Thomas Kick, Dennis Reichert, Cedrik Zupfer, Robert Reichert, Marek Janecek, Maximilian Strauch/Dimitrii Leichter, Sean Ryder, Stepan Rezek

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