Weiden feiert Heimat und Freiheit
Weiden feiert Heimat und Freiheit
In Weiden fand vor kurzem der “Tag der Heimat” unter dem Motto “Heimat ohne Freiheit – keine Heimat” statt. Dieses Jahr richtete der Heimatring Weiden das Event im Gustl-Lang-Saal der Max-Reger-Halle aus. Der Vorsitzende, Heiner Vierling, hob besonders die Bedeutung der Freiheit mit seinen Worten hervor: “Jeder hat das Recht zu tun, was er will, solang er keinen Anderen in seiner Freiheit einschränkt”.
Ein Abend voller Musik und Geschichte
Die Veranstaltung wurde musikalisch von der Stadt- und Jugendblaskapelle Weiden eröffnet, die nicht nur einen Marsch und eine Polka spielte, sondern auch die Totenehrung mit “Ich hatt’ einen Kameraden” begleitete. Die Zweite Vorsitzende Ramona Hannes führte durch das Programm, in dem Oberbürgermeister Jens Meyer in seiner Ansprache die vielfältigen Dimensionen von Heimat hervorhob: “Sie darf uns nicht gewaltsam genommen werden, Ideologien, die Vertreibung fordern oder rechtfertigen, verletzen die Würde des Menschen”. Er betonte auch die wichtige Rolle, die Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler beim Zusammenwachsen Europas gespielt haben.
Vom Tanz bis zum Gesang – ein buntes Programm
Verschiedene Gruppen trugen zum abwechslungsreichen Programm bei. Die Kindergruppe “Malinka” vom Verein “Neue Zeiten” sowie die Tanzgruppe der Narrhalla Weiden begeisterten das Publikum mit Tänzen und Liedern. Auch die schlesische Landsmannschaft, durch Günther Kubischok vertreten, nahm teil und teilte Gedanken über den Verlust von Heimat und Freiheit. Der Gesangschor “Chorisma” unter der Leitung von Larissa Burgardt und mit Klavierbegleitung von Angela Sauer, sowie die Blaskapelle unter der Leitung von Hubert Rupprecht, rundeten das Programm mit melodischen Beiträgen ab.
Die Frauen der Gesangsgruppe “Kalinka” des Vereins “Neue Zeiten” führten Lieder in ukrainischer und russischer Sprache sowie ein ABBA-Medley auf, womit die musikalische Vielfalt des Abends unterstrichen wurde. Als Höhepunkt des musikalischen Programms spielten die Bläser “Vom Egerland zum Moldaustrand” und den “Böhmischen Traum”, was vom Publikum mitgesungen wurde. Der Tag endete mit dem gemeinsamen Singen des Bayernliedes sowie der deutschen und europäischen Hymne, nach dem abschließenden Wort des Vorsitzenden Heiner Vierling.


