Gesundheit

Wie lassen sich Nachwuchsmediziner für den Landkreis begeistern?

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Tirschenreuth. Der Landkreis Tirschenreuth will Ärztemangel aktiv angehen und mit einem neuen Konzept vor allem Nachwuchsmediziner fördern.

Der Landkreis Tirschenreuth will Ärzte - vor allen medizinischen Nachwuchs - ansiedeln. Ob das mit einem neuen Versorgungskonzept gelingt? Symbolbild: Archiv.

Ärzte halten und vor allem medizinischen Nachwuchs locken - wie das umzusetzen ist, bespricht der Kreisausschuss im Landkreis Tirschenreuth: Aktuell wird ein neues Versorgungskonzept geplant, um einem Mangel an Hausärzten entgegen zu wirken.

Koordinierungsstelle: Kümmern und netzwerken

"Wir rollen den roten Teppich für Ärzte aus – vom Studium bis zur Niederlassung", erklärt Landkreis-Versorgungsarzt Dr. Peter Deinlein. Er und Regionalmanager Florian Rüth feilen an einem Konzept, das den Landkreis Tirschenreuth für junge Mediziner attraktiv machen soll. Bei der Vorstellung im Kreisausschuss kommt das durchweg gut an: "Wir hätten schon vor Jahren damit beginnen sollen", sagt Landrat Roland Grillmeier.

Im Juli soll für dieses Ziel in den nächsten drei Jahren eine Koordinierungsstelle starten. Der oder die Verantwortliche soll unter anderem ein Nachwuchsnetzwerk aufbauen, Lehrpraxen auf dem Land fördern und sich um Aufbau eines Registers der Ärzteversorgung kümmern. "Die Stelle des Kümmerers ist essenziell", betont Rüth. Niedergelassene Ärzte und die Kliniken AG sollen im Konzept eingebunden werden.

Der Verantwortliche könnte direkt beim Landkreis oder über einen Werksvertrag angestellt sein, wie es heißt. Eine konkrete Besetzung stehe noch nicht fest, Dr. Deinlein denkt an eine Absolventin des Studiengangs Gesundheitsökonomie aus der Region.

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