Gesundheit

Wie Lucie Šůlová aus Pilsen zur Physiotherapie-Praxis von Manfred Voit fand

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[Advertorial] Weiden. Wer in einem fremden Land arbeiten möchte, steht oft vor zahlreichen Herausforderungen. Die Agentur für Arbeit Weiden hilft ausländischen Arbeitnehmern mit Welcome-Center und EURES-Beratung beim Start auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Eine Angestellte und ein Arbeitgeber erzählen, was ihnen geholfen hat und welche Erfahrungen sie gemacht haben. 

Lucie Sulova (rechts) mit einem Patienten. Sie sagt über ihren Job in Weiden: "Ich liebe die Mischung aus der Arbeit mit Menschen und dem medizinischen und sportlichen Aspekt." Foto: privat

Egal ob aus Tschechien, Griechenland oder Dänemark - wer aus den Nachbarländern in Deutschland arbeiten möchte, steht oft nicht nur vor sprachlichen Barrieren. Wie findet man hier überhaupt einen Job? Wie kann man seine Ausbildung oder Zertifikate anerkennen lassen? Wer hilft mir bei bürokratischen Hürden? Hilfe finden viele beim Welcome-Center und der EURES-Beratung der Agentur für Arbeit Weiden.

Was ist EURES?

EURES ist das Kooperationsnetz innerhalb der europäischen öffentlichen Arbeitsverwaltungen. Ziel ist es grenzüberschreitende Freizügigkeit durchzusetzen und Mobilität der Arbeitnehmer, Unternehmer sowie Auszubildenden in Europa zu fördern. Die EURES-Beratung der Agentur für Arbeit Weiden unterstützt dabei europäische Bewerber bei der Arbeitssuche und Arbeitgeber bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften in der Region Weiden.

Was ist das Welcome-Center?

Die zentrale Anlauf- und Beratungsstelle steht auswärtigen Arbeits- und Ausbildungssuchenden mit Rat und Tat rund um das Thema "Leben und Arbeiten" zur Seite und erleichtert ihnen das Ankommen und Einleben in unserer Region. Im Welcome-Center erhalten die Kunden Informationen über Deutschkursangebote, zur Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikation, zu Bewerbungsunterlagen bis hin zum lokalen Freizeitangebot.

Mehr Infos dazu unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/weiden/welcome-center

"Es macht mich glücklich Menschen zu helfen!"

Lucie Šůlová, zweifache Mutter aus der Nähe von Pilsen, stand genau vor diesen Herausforderungen, als sie beschloss in der Nordoberpfalz nach Arbeit zu suchen. Seit 2001 ist sie gelernte Physiotherapeutin. "Ich liebe die Mischung aus der Arbeit mit Menschen und dem medizinischen und sportlichen Aspekt. Es macht mich glücklich, wenn ich den Patienten helfen kann", erzählt sie.

Manfred Voit sieht es von der anderen Seite. Er war auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern für seine Physiotherapie-Praxis. Über das Welcome-Center und den Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur in Weiden kreuzten sich schließlich die Wege der beiden.

Das sagt die Arbeitnehmerin

OberpfalzECHO: An wen haben Sie sich gewandt, um in Deutschland eine Stelle zu finden? Wer war Ihr Ansprechpartner?

Lucie Šůlová: Ich habe mich zuerst an das Arbeitsamt in Pilsen gewandt. Dort haben sie mich an das Welcome-Center der Agentur für Arbeit Weiden vermittelt. Da habe ich dann auch von EURES erfahren. Das Problem war, dass ich viele Unterlagen für die Anerkennung meiner Ausbildung brauchte. Die Mitarbeiter in Weiden standen mir dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Was war für Sie das Schwierigste, um beruflich hier Fuß zu fassen?

Meinen Mut zusammenzunehmen, um den ersten Schritt zu wagen. Aber dann habe ich mich in kleinen Schritten voran getastet. Auch alle Angaben für die Anerkennung zu bekommen war nicht leicht. Da bin ich sehr dankbar für den Einsatz des Welcome-Centers und deren Unterstützung.

"Man sollte keine Angst davor haben sich Hilfe zu suchen."

Wie genau hat Sie EURES und das Welcome-Center unterstützt?

Sie haben mir eigentlich bei fast allem während meiner Suche nach Arbeit unter die Arme gegriffen und waren wirklich sehr nett und zuvorkommend. Die Mitarbeiter haben mir dabei geholfen alle Dokumente zu bekommen und mir die Möglichkeit gegeben mein Deutsch zu verbessern.

Was würden Sie anderen raten, die hier nach einem Arbeitgeber suchen?

Wenn man es wirklich machen möchte, dann muss man den Mut aufbringen, das alles auf sich zu nehmen. Es war nicht immer leicht. Ich hatte keine Ahnung, ob es am Ende wirklich etwas wird. Es hat viel Kraft und Energie gekostet dran zu bleiben. Aber ich hatte die Hilfe des Welcome-Centers und später auch meines neuen Arbeitgebers, Manfred Voit. Er ist ein guter Mann und hat sich schon vor meiner Anstellung dafür eingesetzt, dass ich alle Unterlagen bekomme.

Man sollte keine Angst davor haben sich Rat zu suchen. Mit Kraft, Mut, einer Portion Glück und der Unterstützung von guten Leuten kann es jeder schaffen.

Das sagt der Arbeitgeber

Ist es schwierig Bewerber/Mitarbeiter in Ihrem Tätigkeitsfeld zu finden?

Manfred Voit: Ja – besonders im ländlichen und grenznahen Raum, wie beispielsweise in Pleystein, Georgenberg oder Waidhaus, wo ich auch gesucht habe. Ich glaube, junge Menschen haben eher den Drang in größere Städte zu gehen.

Welche Mittel haben Sie angewandt, um Ihre Stelle zu besetzen?

Wir haben mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Weiden zusammen gearbeitet, Online-Werbung geschalten und über die sozialen Medien, wie Facebook inseriert.

"Sie haben uns aktiv beraten, wie unser Anliegen zum Erfolg wird."

Wie hat der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Weiden und die EURES Beratung Sie dabei unterstützt?

Ich war bei Gesprächen vor Ort und habe mit den Mitarbeitern der Agentur für Arbeit auch telefoniert. Sie haben uns die Möglichkeiten des Arbeitgeberservices vorgestellt und uns aktiv beraten, wie unser Anliegen zum Erfolg wird.

Danach hat der Arbeitgeberservice den Kontakt zu Frau Šůlová hergestellt, einer ausländischen Fachkraft der Physiotherapie.

Welche Formalitäten mussten Sie abklären bevor Sie Frau Šůlová einstellen konnten?

Bei den allgemeinen Formalitäten wurden wir intensiv vom Arbeitgeberservice unterstützt. Über das Welcome-Center haben wir die nötigen Kontakte zur Regierung der Oberpfalz geknüpft, die für die Berufszulassung von ausländischen Bürgerinnen zuständig ist.

"Für die Berufszulassung muss man etwa ein halbes Jahr einplanen."

Gab es Schwierigkeiten?

Alle offenen Fragen konnte ich Dank des direkten Kontakts zur zuständigen Stelle bei der Regierung der Oberpfalz immer relativ zeitnah klären und Probleme waren somit schnell gelöst. So erhielt Frau Šůlová ihre Berufszulassung auch ziemlich zügig.

Hatten Sie Erfahrungen mit ausländischen Mitarbeitern?

Ja, und die waren in den meisten Fällen positiv.

Was würden Sie anderen Arbeitgebern raten?

Man sollte Kontakt mit der Agentur für Arbeit in Weiden aufnehmen, um ein Mitarbeiter-Profil für den eigenen Betrieb auszuarbeiten. Für die Berufszulassung von ausländischen Bürgern muss man etwa ein halbes Jahr einplanen.

Sofern bereits ein persönlicher Kontakt zu ausländischen Fachkräften besteht, rate ich dazu auch die EURES-Beratung und die Unterstützung des Welcome-Centers in Anspruch zu nehmen. Sie helfen insbesondere auch bei der Überwindung anfänglich möglicher Sprachbarrieren.

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