Zoigl-Skulptur: Windischeschenbach hat ein neues Wahrzeichen

Windischeschenbach. Es fließt zwar nicht Zoiglbier aus dem Fass, aber zumindest jene wichtige Zutat, die für das Kultgetränk unerlässlich ist: nämlich Wasser. Am Samstag hat Bayerns Heimatminister Albert Füracker die neue Zoigl-Skulptur enthüllt.

Staatsminister Albert Füracker mit den Zoigl-Hoheiten (v.l.) Tabea Franz, Julia Franz und Lena Müller. Bild: Holger Stiegler
Staatsminister Albert Füracker mit den Zoigl-Hoheiten (v.l.) Tabea Franz, Julia Franz und Lena Müller. Bild: Holger Stiegler
Auch der kultige Nordoberpfälzer norbert Neugirg (rechts) half bei der Enthüllung. Bild: Bild: Holger Stiegler
Auch der kultige Nordoberpfälzer norbert Neugirg (rechts) half bei der Enthüllung. Bild: Bild: Holger Stiegler
Die Ehrengäste enthüllten die Skulptur von Harald Bäumler. Bild: Holger Stiegler
Die Ehrengäste enthüllten die Skulptur von Harald Bäumler. Bild: Holger Stiegler
Staatsminister Albert Füracker hielt die Festrede in der neu gestalteten Braugasse. Bild: Holger Stiegler
Staatsminister Albert Füracker hielt die Festrede in der neu gestalteten Braugasse. Bild: Holger Stiegler
Ein neues Wahrzeichen soll die Skulptur für die Kommune werden. Bild: Holger Stiegler
Ein neues Wahrzeichen soll die Skulptur für die Kommune werden. Bild: Holger Stiegler
Bürgermeister Budnik zeigte sich sehr angetan von der neuen Skulptur. Bild: Holger Stiegler
Bürgermeister Budnik zeigte sich sehr angetan von der neuen Skulptur. Bild: Holger Stiegler
Holger Stiegler
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Holger Stiegler
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Bürgermeister Karlheinz Budnik ließ seiner Begeisterung über das „neue, kleine Wahrzeichen“ der Stadt freien Lauf: „Sichtbarer Ausdruck von Qualität und Kultur“, „Meilenstein“ und noch einiges mehr ging dem Stadtoberhaupt über die Lippen im Rahmen des Festaktes in der neu gestalteten Braugasse. Budnik sprach von einem „Zoigl-Infopoint“ der hier nun entstehe. Wichtigstes Objekt hierbei ist natürlich die Skulptur des Künstlers Harald Bäumler, der das Prozedere zeigt, wenn der Zoigl nach der Gärung ins Fass abgefüllt wird.

„Tradition mit Höhen und Tiefen“

Nach Neuhaus und Eslarn sei dies nun die dritte Zoiglskulptur der fünf Kommunbrauorte. Budnick erinnerte daran, dass im Jahr 1455 in Windischeschenbach erstmals das Zoiglbraurecht zugestanden worden war. „Seitdem ist es eine Tradition mit Höhen und Tiefen“, so der Bürgermeister. In seinen Dankesworten hob er vor allem „Bohéme – Bayerisch-Böhmischer Kulturverein“ aus Amberg hervor, der die Trägerschaft für die Skulptur übernommen hatte. Den Stellenwert des Zoigls machte auch der Schirmherr des Tages deutlich – nämlich Bayerns Heimatminister Albert Füracker.

Ein großes Stück Oberpfälzer Kultur

„Durch die Adern der Region fließt Zoigl“, sagte der Minister in seiner Rede. Zoigl sei zudem ein Alleinstellungsmerkmal und eben weit mehr als nur ein Getränk. „Zoigl gehört zum Alltag, Zoigl ist flüssiges Kulturerbe“, so der Minister, der natürlich auch einen kräftigen Schluck von dem Gebräu nahm. In den Reigen der Gratulanten zur neuen Skulptur reihte sich auch Bezirkstagspräsident Franz Löffler ein. Der Zoigl gehöre zur Oberpfälzer Kultur, so der Politiker. Mit der künstlerischen Skulptur an diesem Ort sei es möglich zu zeigen, „was es bei uns an Einmaligem“ gebe. Dies herauszustellen sei gerade in der aktuellen Zeit mit immensen Herausforderungen sehr wichtig.

Zepterübergabe an neue Zoigl-Prinzessin

Den kirchlichen Segen spendeten die beiden Geistlichen Hubert Bartel und Manuel Sauer. Bei der Enthüllung der Skulptur bekamen die drei Redner tatkräftige Unterstützung von Norbert Neugirg, Zoigl-Königin Lena Müller und Zoigl Prinzessin Julia Franz. Für die bisherige Königin war es die letzte Amtshandlung, sie reichte im Anschluss das Zepter an die bisherige Prinzessin weiter. Als neue Zoigl-Prinzessin ist Tabea Franz inthronisiert worden. Nach dem Festakt floss nicht nur erstmals das Wasser aus dem Brunnen, sondern auch der Zoigl selbst fand bei den Gästen guten Absatz.

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