Die Gmünder Feuerwehr war trotz Corona stets einsatzbereit

Gmünd. Auch in der Coronakrise hat sich die Feuerwehr nicht vor ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gedrückt, so lautete der Tenor bei der Jahreshauptversammlung.

Vorsitzender Tobias Schatz (rechts), Dritte Bürgermeisterin Anita Heßler und Richard Biersack dankten den langjährigen Mitgliedern der Feuerwehr Gmünd: Christof Dorner, Anton Schönberger und Johann Dobmann (von links). Foto: Renate Gradl

Maske tragen, Abstandsregeln, Desinfektion und die Angst, sich mit Corona zu infizieren stand bei der Feuerwehr Gmünd auf der Tagesordnung. Trotzdem hieß es rund um die Uhr einsatzfähig zu sein. „2020 und 2021 waren zwei arbeitsreiche, verrückte Jahre“, gestand der Kommandant der Gmünder Feuerwehr Manfred Krauß bei der Jahreshauptversammlung im „Haus der Vereine“.

Viele Einsätze

Insgesamt gab es 55 Einsätze. Krauß nannte die Brände „Am Schönberg“ in Grafenwöhr nach einem Blitzeinschlag, bei der Lagerhalle in Hütten, bei einem Auto in Gmünd, bei der Firma Bergler in Steinfels, bei der Wäscherei Niklas in Grafenwöhr sowie Wohnungsbrände.

Außerdem gab es Verkehrsunfälle, Einsätze wegen Bäume auf der Fahrbahn und wegen des Starkregenereignisses in Gmünd. Es wurde der Faschingsumzug (2020) in Hütten abgesichert, bei einem Wasserrohrbruch ganz Bruckendorfgmünd an zwei Tagen mit Brauchwasser und Trinkwasser versorgt. Auch beim Bombenfund in Grafenwöhr und bei der Flugblatt-Aktion wegen Corona war die Wehr eingesetzt.

Coronabedingt konnte kein Leistungsabzeichen-Kurs abgehalten werden. „Aktuell gibt es 35 Aktive, davon drei weibliche“, informierte Krauß weiter. Die Grüße und den Dank der Stadt für die ständige Einsatzbereitschaft und die erschwerten Bedingungen in den letzten beiden Jahren überbrachte die Dritte Bürgermeisterin Anita Heßler.

Gutes Zeugnis für die Jugend

Dank und Anerkennung gab es auch von Jugendwart Marco Schiener für die Jugend, insgesamt sechs Mädchen und ein Junge. Diese haben wöchentlich per Skype virtuell geübt.

Ausgezeichnett für die langjährige Treue zur Feuerwehr

  • 75 Jahre: Albert Schedl
  • 70 Jahre: Erhard Schedl
  • 60 Jahre: Anton Schönberger, Helmut Lindner, Oswald Fehlner, Oskar Bäumler, Max Ahl
  • 50 Jahre: Johann Dobmann, Christof Dorner, Alfred Gilch, Karl Gebhard, Georg Arnold, Hans Bäumler
  • 40 Jahre: Erwin Speth, Uwe Lindner, Marcus Dobmann
  • 25 Jahre: Matthias Kaiser, Bernd Fischer

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