Kreisklasse West: SC Eschenbach verliert nach schwerer Verletzung eines Spielers den Faden

Weiden. Die schwere Verletzung eines Eschenbacher Spielers überschattete das Spitzenspiel des SC beim FC Kaltenbrunn (2:1).

Erik Püttner (rotes Trikot) im Zweikampf gegen den Kaltenbrunner Mario Baptiste vor seiner schweren Verletzung. Foto: Archiv Dagmar Nachtigall
Nachholspiel 1. Spieltag: SV Etzelwang – FC Edelsfeld 2:1 (1:0)

Der SV stürzte mit dem Sieg den bisherigen Spitzenreiter und nimmt nun selbst den Platz an der Sonne ein. Nach der schnellen Führung in der 13. Minute durch Alexander Kloos passierte bis zur
Halbzeit nichts mehr. In der 79. Minute erhöhte Johannes von Scholz vor 200 Zuschauern auf 2:0, ehe die Gäste in der Nachspielzeit nur noch verkürzen konnten.

FC Kaltenbrunn – SC Eschenbach 2:1 (0:1)

Am Ende war das Spiel eher nebensächlich für den SC Eschenbach. Nach 55 Minuten war für den Spieler Erik Püttner das Spiel vorzeitig beendet. Bei einem Pressschlag verletzte er sich schwer und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden, wo er bereits operiert wurde. Ob dies seine Mitspieler im Kopf hatten, als die Nachspielzeit anbrach?

SC-Trainer Marc Hemminger jedenfalls meinte: „Wir müssen mehrmals das 2:0 machen.“ Reinhold Quast hatte im ersten Abschnitt den Führungstreffer erzielt. Kaltenbrunn kam kaum ins Spiel. „Aufgrund der klaren Chancen wäre ein Sieg verdient gewesen“, so Hemminger.

Aber Kaltenbrunn landete einen Lucky Punsch: In der Nachspielzeit trafen Valjay McLean und Jesus Aparicio zum schmeichelhaften Kaltenbrunner Erfolg. „Die Niederlage schmerzt natürlich sehr und ist mehr als ärgerlich, aber unsere Gedanken und Genesungswünsche sind jetzt bei Erik“, so der Eschenbacher Trainer nach dem Spiel.

SG SV Sorghof I/ FV Vilseck II – SpVgg Neustadt/Kulm 5:2 (3:0)

„Bis zum 1:0 waren wir ebenbürtig“, resümierte Gästetrainer Markus Etterer nach dem Spiel. Dem Tor sei aber ein Handspiel vorausgegangen. Danach brachen die Gäste vollkommen ein und lagen bereits zur Halbzeit 0:3 zurück. Im Anschluss kamen sie gut aus der Kabine und erzielten durch Kilian Traßl-Wilterius den Anschlusstreffer. Doch mit dem 4:1 war das Spiel entschieden. „Gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf darfst du nicht so spielen“, kritisierte Etterer seine Truppe.

SV TuS/DJK Grafenwöhr II – DJK Ebnath 1:3 (0:1)

Bereits nach zwei Minuten geht der Gast in Führung. Danach wollten vor allem die Heimfans die Entscheidungen des Schiedsrichters nicht nachzuvollziehen. Dennoch traf Patrick Hutzler zum Ausgleich. Das Spiel war bis zur 72. Minute ausgeglichen, doch dann schlief die SV-Abwehr zweimal und lud Ebnath zum Tore schießen ein. Die Gäste nutzten das zum nicht unverdienten Sieg.

SVSW Kemnath/Stadt – TSV Pressath 4:1 (2:1)

Mit einem berechtigten Elfmeter startete das Nachbarduell. Michael Schmid verwandelte zum 1:0 für Pressath. Doch der SVSW kam zurück und bestimmte das Spiel. „Besonders Andreas Tuca ist mit zwei Toren und zwei Vorlagen besonders hervorzuheben“, lobt Co-Trainer Tobias Gradl seinen Spieler. Can Colak und Serhat Kaya trafen außerdem für die Gastgeber, die am Ende auch in der Höhe völlig verdient gewannen.

SV Hahnbach II – SV Neusorg 5:0 (3:0)

Völlig chancenlos war der stark ersatzgeschwächte SV bei der Bezirksliga-Reserve. Bereits zur Halbzeit stand es 3:0 durch Tore von Simon Heller und Fabian und Rene Brewitzer. In Halbzeit legten Heller und Rene Brewitzer zum Endstand von 5:0 nach. Nun steht Hahnbach auf dem vierten Tabellenplatz, Neusorg rutschte auf den sechsten Platz ab.

FC Edelsfeld – FC Weiden-Ost II 3:1 (2:0)

Gut aus der Affäre zog sich die Reserve des FC Weiden-Ost in Edelsfeld. Nach dem 0:2 zur Halbzeit kamen die Ostler in der zweiten Hälfte auf 1:2 heran und glaubten an den Punktgewinn. Doch kurz vor dem Schlusspfiff sorgte der neue Tabellenzweite für die Entscheidung.

SV Etzelwang – SV Riglasreuth 1:1 (1:0)

Etwas überraschend ließ der neue Tabellenführer einen Punkt gegen den Aufsteiger liegen. Wieder schoss Johannes von Scholz die Heimelf früh in Führung. Doch die Gäste kämpften,
mussten aber die Hilfe der Gastgeber in Anspruch nehmen, denn zum Ausgleich traf Sandro Sertl ins eigene Tor.

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