Neue Ausstellung im Kunstverein Weiden: Kroatien aus Sicht der Künstler ab 8. Juli

Weiden. Eine Dokumentation des Kunstpfades auf der kroatischen Insel Rab, an dessen Herstellung auch Mitglieder des Kunstvereins beteiligt waren, ist ab 8. Juli in Weiden zu sehen.

Soviel Spaß kann Kunst machen. Foto: Kunstverein Weiden
Soviel Spaß kann Kunst machen. Foto: Kunstverein Weiden
 Foto: Kunstverein Weiden
Foto: Kunstverein Weiden
Foto: Kunstverein Weiden
 Foto: Kunstverein Weiden

Die Vernissage für Ausstellung „Fruga Art-Trail“ ist am Freitag, 8. Juli, um 20 Uhr im Kunstverein Weiden.

Zwischen 9. und 23. April war der Künstler und Kurator Thomas May, wohlbekannt durch verschiedene Projekte im Kunstverein, in Kroatien auf der Insel Rab tätig – im Rahmen einer Initiative der fränkischen Künstlergruppe „Der Kreis“ und mit Unterstützung ihrer Förderer, dem Freundes-Kreis, und der Gemeinde Lopar auf der Insel Rab.

Land-art kreiert

Dort auf der Fruga-Hochebene und im Kamp Zidine in Lopar war er Initiator und Leiter eines internationalen Workshops, der sich parallel zu einer alten Römerstraße mit landschaftlichen Interventionen und Objekten im Sinne der Land-Art befasste.

Eine Dokumentation des Kunstpfades, an dessen Herstellung auch Mitglieder des Kunstvereins Weiden beteiligt waren, ist nun von 8. Juli bis 21. August im Kunstverein Weiden zu sehen.

Öffnungszeiten der Ausstellung

Die Ausstellung ist geöffnet von Donnerstag bis Samstag, 20 bis 24 Uhr, sowie am Sonntag, 11. August, 14 bis 18 Uhr, und nach Vereinbarung unter Telefon: 015161481710

Landschaftsbezogene Kunst hautnah entdecken

Insgesamt kamen die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sowohl von der Insel Rab wie auch aus der ganzen Welt, unter anderem aus Hawaii, Südkorea oder der Mongolei und fertigten insgesamt 56 Kunst-Objekte vor Ort. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, über den Premuzic-Pfad auf der Hochebene einer grandiosen meergelegenen Landschaft zu laufen, um an verschiedenen Orten Realisationen landschaftsbezogener Kunst zu entdecken.

Man wird Skulpturen, Installationen, Performances, Soundarbeiten und vieles mehr finden, was mit der Natur vor Ort in Verbindung steht und sich dort einpasst, ohne den landschaftlich archaischen Reiz von Fruga zu stören.

Da einige Arbeiten kurzlebig waren, wurden an allen Standorten Tafeln mit QR Codes eingerichtet, die über das Smartphone wieder erlebbar machen, was mittlerweile schon wieder Vergangenheit ist.

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