DJK Neustadt blickt optimistisch in die Zukunft
DJK Neustadt blickt optimistisch in die Zukunft
Vorsitzender Achim Neupert gab in seinem Bericht den Mitgliederstand mit 1.766 (2025: 1.714) an. „Davon sind 32 Prozent Kinder und Jugendliche. 56 Prozent der Mitglieder sind männlich, 44 Prozent weiblich. Wir haben damit einen Höchststand an Mitgliedern erreicht“, freute er sich. Der Verein musste wieder mit der Neugestaltung des Spielplatzes oder der Anbringung eines Geländers am Zugang zum DJK-Sportgelände, oder dem neuen Schaukasten am Kirchplatz wieder in die Infrastruktur investieren. Er blickte auf das erfolgreiche Indoor-Kinderfest in der Turnhalle des Gymnasiums zurück, bei dem sich über 200 Kinder nach Herzenslust austoben konnten. Neupert berichtete detailliert über die sportlichen Erfolge und gesellschaftlichen Aktivitäten der DJK-Abteilungen Fußball, Volleyball, Basketball, Tennis, Turnen und Gymnastik, Tischtennis und Sportabzeichen. Brigitte Steger überreichte er einen Blumenstrauß als Dank dafür, dass die 73-Jährige seit 60 Jahren als Übungsleiterin im Verein tätig ist.
Gewinn trotz gesunkener Einnahmen
Kassenwart Berndt Fuhrich freute sich trotz gesunkener Einnahmen über einen Gewinn in der Kasse. „Es wurden Schulden getilgt, Kapital angelegt und Anschaffungen getätigt“, stellte er fest. Die DJK stünde finanziell sehr gut da und man könne sie weiterhin am Leben erhalten.
DJK Heimat für Familien, Kinder, Erwachsene und Senioren
Zweite Bürgermeisterin Tanja Kippes zeigte in ihren Grußworten anhand des Beispiels ihrer Familie, wie sich die Mitglieder in den Verein einbringen. Ihre vier Kinder, ihr Ehemann und sie selbst sind aktiv in den Sport und die Vereinsarbeit eingebunden. „Die DJK ist Heimat für Familien, Kinder, Erwachsene und Senioren. Nicht weil man hier Geld verdienen kann, sondern wertvolle, gemeinsame Zeit miteinander verbringen kann“. Hier gebe es keine Einzelkämpfer und Spitzensportler, sondern Teams. Auch die Vorstandschaft sei seit drei Jahren ein hervorragendes Team. „Man muss mit den richtigen Leuten zusammenarbeiten, sie achten und motivieren“, stellte sie fest. Sie dankte auch der Sportheimpächterin, die auch viele andere Vereine der Stadt aufgenommen habe. Kippes werde auch in Zukunft in ihrer neuen Funktion als Bürgermeisterin die DJK nach Kräften unterstützen.
Wertvoller Beitrag für die Gesellschaft
BlSV-Kreisvorsitzender, Vorsitzender des Stadtverbandes für Leibesübungen und Sportreferent der Stadt Neustadt, Wolfgang Schwarz, stellte fest, dass das sportliche Angebot der DJK alles andere als selbstverständlich sei. Der Verein leiste in vielen Funktionen einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Er ging auf die BLSV-Initiative „Team 2040“ ein, innerhalb der die Struktur dahingehend geändert werden soll, noch näher an den Vereinen zu sein. Im Namen des Stadtverbandes dankte er der DJK für die regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen. Als Sportreferent freute er sich, dass der Stadtrat die Sportförderung für die Neustädter Vereine auf den Weg gebracht habe. Schwarz scheidet Ende April aus dem Stadtrat und damit als Sportreferent aus. „Ich habe mein Amt immer mit Freude ausgeübt und hoffe, den Sport in Neustadt ein Stück weiterentwickelt zu haben“.
Dirk Lill, Geschäftsführer des DJK-Diözesanverbandes, stellte fest, dass die DJK Neustadt einer der größten DJK-Vereine im Diözesanverband sei. „Das unterstreicht die gute Arbeit des Vorstands und aller Helferinnen und Helfer, die diesen Erfolg gemeinsam tragen“. Die Arbeit im Verein stehe auf den drei Säulen Sport um der Menschenwillen, dem Glauben und der gelebten Gemeinschaft.
Sportler als Vorbild
Pfarrvikar und geistlicher Beirat Justin Kishimbe ging auf das Thema Sport in der Bibel ein. In einem Paulus-Brief sei die Disziplin, Zielstrebigkeit und Enthaltsamkeit von Läufern beschrieben. „Sie sollen auch für uns Vorbild sein, wir können von ihnen etwas für unseren Glauben abschauen“, stellte er fest.







