Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Taxi-Zentrale Weiden
Taxi-Zentrale Weiden

Gerlinde Werner wird neue Direktorin des Amtsgerichts Weiden

Weiden. Gerlinde Werner wird zum 1. Mai 2026 Direktorin des Amtsgerichts Weiden. Sie folgt auf Rainer Lehner, der das Gericht bis März 2026 leitete. Die erfahrene Richterin am Oberlandesgericht Nürnberg kehrt damit nach vielen Jahren zurück an ihre erste Wirkungsstätte.

Weiden. Gerlinde Werner wird zum 1. Mai 2026 Direktorin des Amtsgerichts Weiden. Sie folgt auf Rainer Lehner, der das Gericht bis März 2026 leitete. Die erfahrene Richterin am Oberlandesgericht Nürnberg kehrt damit nach vielen Jahren zurück an ihre erste Wirkungsstätte.
Die neue Amtsgerichtsdirektorin Gerlinde Werner. Foto: OLG Nürnberg

Gerlinde Werner wird neue Direktorin des Amtsgerichts Weiden

Der bayerische Justizminister Georg Eisenreich hat Gerlinde Werner, Richterin am Oberlandesgericht Nürnberg, mit Wirkung zum 1. Mai 2026 zur neuen Direktorin des Amtsgerichts Weiden ernannt. Sie folgt damit dem vormaligen Direktor Rainer Lehner nach, welcher bis März 2026 an der Spitze des Amtsgerichts stand.

Stimmen aus der Justiz

Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Nürnberg, Beate Ehrt: „Die erfolgreiche Leitung eines Amtsgerichts erfordert besondere Persönlichkeiten.“ Neben einer ausgeprägten juristischen Fachkompetenz seien ausgezeichnete Führungseigenschaften unverzichtbare Voraussetzung, um den vielfältigen Anforderungen in bestem Sinne gerecht zu werden. Führungsstärke und Aufgeschlossenheit für neue Aufgaben gehören ebenso dazu wie Resilienz und emotionale Intelligenz.

Direktor Lehner sei für eine solche moderne Führungspersönlichkeit gestanden. Er habe das Amtsgericht Weiden hervorragend geleitet. „Ich danke ihm sehr für seinen engagierten Einsatz.“ Mit Gerlinde Werner verlasse eine sehr geschätzte und erfahrene Juristin das Oberlandesgericht Nürnberg. Beate Ehrt sieht in ihr die „ideale Nachfolgerin“, um das Amtsgericht in bewährter Weise zu führen und die Herausforderungen der nächsten Jahre erfolgreich zu gestalten. Durch ihre frühere langjährige Tätigkeit in Weiden sei Gerlinde Werner bereits bestens mit dem Gericht und Gerichtsbezirk vertraut.

Werdegang von Gerlinde Werner

Gerlinde Werner begann ihre Laufbahn in der bayerischen Justiz im Juli 1994 in Weiden. Sie war dort als Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft in Verkehrsstraf- und Bußgeldsachen und auch in Jugend- und allgemeinen Strafsachen eingesetzt. Zehn Jahre später wechselte sie in das Richteramt an das Amtsgericht Weiden. Dort war sie in Straf- und Schöffengerichtssachen sowie langjährig als Familienrichterin tätig.

Am 1. April 2021 folgte mit ihrer Ernennung zur Richterin am Oberlandesgericht der Wechsel nach Nürnberg. Am Oberlandesgericht Nürnberg ist sie neben ihrer Richtertätigkeit im neunten Zivilsenat und im Senat für Familiensachen auch mit Aufgaben der Gerichtsverwaltung betraut. Sie ist unter anderem für die Bearbeitung von Dienstaufsichtsbeschwerden zuständig, hat das Amt als Gleichstellungsbeauftragte inne und ist Ansprechpartnerin in Angelegenheiten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes.

Zum 1. Mai 2026 kehrt die 59-jährige Juristin nun nach Weiden zurück und übernimmt dort die Leitung des Amtsgerichts. Gerlinde Werner ist mit Peter Werner, Richter am Landgericht Weiden, verheiratet und Mutter dreier erwachsener Kinder.

Grammer Solar
Grammer Solar

Rainer Lehner: Stationen und Abschied in Altersteilzeit

Rainer Lehner stand knapp acht Jahre an der Spitze des Amtsgerichts Weiden. Er hatte seine Laufbahn in der bayerischen Justiz im März 1990 in Weiden bei der Staatsanwaltschaft begonnen. Nach Stationen beim Landgericht Weiden und erneut bei der Staatsanwaltschaft wechselte er im Oktober 2009 als ständiger Vertreter des Direktors an das Amtsgericht Weiden.

Im Dezember 2013 kehrte er nochmals zur Staatsanwaltschaft Weiden zurück und war dort als Oberstaatsanwalt, ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts, bevor er im August 2018 als Direktor die Leitung des Amtsgerichts übernahm. Anfang März 2026 trat der 65-jährige Jurist nun in die Freistellungsphase der Altersteilzeit.