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Niedrigste April-Arbeitslosigkeit im Agenturbereich seit 1988

Weiden. Der Bereich der Agentur für Arbeit Weiden hat die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit Beginn der Zählung 1988.

Wichtige Erkenntnisse nahmen MdL Annette Karl und MdB Uli Grötsch von ihrem Besuch bei der Agentur für Arbeit in Weiden mit. Der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, Thomas Würdiger, und der Geschäftsführer des Jobcenters Tirschenreuth, Leonhard Merkl, berichteten über eine positive Entwicklung. Foto: Udo Fürst

Solch positive Nachrichten hatten Seltenwert in den vergangenen Jahren. Umso mehr freuten sich die beiden SPD-Abgeordneten Annette Karl (MdL) und Uli Grötsch (MdB) bei ihrem Besuch bei der Agentur für Arbeit über den Bericht von Agenturchef Thomas Würdinger und des Geschäftsführers des Jobcenters Tirschenreuth, Leonhard Merkl. „Beim Bestand der Arbeitslosenzahlen haben wir die niedrigsten Aprilzahlen seit Beginn der Zählweise 1998 erreicht“, verkündete Würdinger.

Weiterer Abbau

Auch die Prognose zur weiteren Entwicklung der Arbeitslosenzahlen sei sehr positiv, man rechne mit einem weiteren Abbau. Aktuell liegt die Arbeitslosenquote für den Agenturbezirk Weiden bei 3,0 Prozent. Ein wichtiges Thema war auch die Integration von Geflüchteten am Arbeitsmarkt, insbesondere aus der Ukraine. Das Jobcenter sei hierfür vorbereitet, erläuterte Leonhard Merkl. Es brauche allerdings passgenaue Angebote und eine individuelle Vermittlungstätigkeit.

Gut aufgestellt

Uli Grötsch zeigte sich überrascht und erfreut über die positiven Zahlen und lobte die professionelle Arbeit von Agentur und Jobcenter: „Bei der Integration müssen viele Rädchen ineinander greifen. Angefangen bei Sprachkursen über die Kinderbetreuung bis zur Vermittlung am Arbeitsmarkt. Ich bin nach dem heutigen Besuch der Überzeugung, dass wir dafür gut aufgestellt sind“, so der SPD-Abgeordnete.

Auch Annette Karl freute sich über die Informationen aus Arbeitsagentur und Jobcenter. „Die Zahlen zeigen, dass sich die Wirtschaft wieder gut aus der Pandemie herausentwickelt“, resümierte die Landtagsabgeordnete zufrieden.

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