Kreisliga Nord: Spitzenteams zum Rückrundenstart mit schwierigen Aufgaben

Weiden. Bereits Ende Oktober startet die Rückrunde in der Kreisliga Nord. Hier kommt es gleich zu einigen interessanten Begegnungen, die richtungsweisend sein könnten. OberpfalzECHO ist beim Spitzenspiel dabei.

Packende Strafraumszenen erwarten sich die Zuschauer am Sonntag bei der DJK Weiden, die den Spitzenreiter SpVgg Schirmitz empfängt. Foto: Dagmar Nachtigall

14. Spieltag

Samstag, 22. Oktober, 14.30 Uhr

VfB Mantel (13) – FC Tremmersdorf-Speinshart (7)

Der VfB hat am letzten Vorrundenspieltag den ersten Saisonsieg eingefahren und den letzten Tabellenplatz verlassen. Diesen Schwung will man mitnehmen und wieder punkten. Beim FC kann man den bisherigen Saisonverlauf als „nicht Fisch, nicht Fleisch“ umschreiben. Im Hinspiel tat sich der FC eine Stunde schwer gegen den VfB, geriet zunächst in Rückstand, ehe dann in Überzahl noch ein klarer 6:1-Heimsieg herausgeschossen werden konnte.

Sonntag, 23. Oktober, 15 Uhr

SV Plößberg (14) – TSV Reuth (11)

„Es müssen Punkte her“ ist die Devise beim gastgebenden SV, der schon jetzt mit dem Rücken zur Wand steht. Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende hat man die Rote Laterne übernommen. Der Aufsteiger aus Reuth ist zwar tabellarisch nicht weit entfernt, hat aber schon doppelt so viel Punkte eingefahren. „In Vorbach gab es eine der bittersten Niederlagen in der jüngeren Vereinsgeschichte“, sagt der sportliche Leiter des TSV, Hans Stangl. Da man dieses Unglück unbedingt vergessen manchen will, kann man sich auf ein intensives Spiel einstellen. „Dafür werden wir bereit sein“, so Stangl. (Hinspiel 1:4).

DJK Weiden (6) – SpVgg Schirmitz (1)

Der Herbstmeister gastiert zum Rückrundenstart in Weiden. Und hier hat die DJK noch etwas gutzumachen. Denn die unglückliche Hinspielniederlage mit dem Gegentreffer in der 87. Spielminute wurmt die Weidener immer noch. Aber auch der Spitzenreiter ist nach der ärgerlichen Niederlage in Dießfurt in Zugzwang. Man will man am Flutkanal dreifach punkten, um wieder in die Spur zu kommen (Hinspiel 0:1).

SV Kulmain (4) – ASV Haidenaab (12)

Zum Saisonauftakt verlor der Bezirksligaabsteiger das Nachbarduell überraschend. Zuletzt hat man durch zwei Niederlagen etwas den Anschluss an die Spitze verloren. Gegen den ASV sollte man sich nicht vom Tabellenplatz täuschen lassen, was sich im Hinspiel zeigte. Der auswärts aber etwas flügellahme ASV peilt dennoch etwas Zählbares an (Hinspiel 1:2).

TSV Erbendorf (3) – SC Kirchenthumbach (10)

Das Hinspiel war ein Spektakel. Nach einer 4:0-Pausenführung musste sich der TSV noch mit einem 4:4-Unentschieden zufriedengeben. „So etwas brauchen wir aber nicht mehr“, sagt Erbendorfs Trainer Roland Lang. Mit einem Sieg will man den sehr guten dritten Tabellenplatz verteidigen. Die Gäste stehen nicht dort, wo man es sich vor der Saison erhofft hatte. Dennoch peilt man nach den erfolgreichen Derbys gegen Kulmain und Tremmersdorf erneut Punkte an (Hinspiel 4:4).

TSV Eslarn (8) – SV Kohlberg/Röthenbach (9)

Aufsteigerduell Nummer zwei. Am ersten Spieltag siegten die Gastgeber mit 6:2. Danach folgte eine starke Serie des SV, ehe man etwas ins Straucheln geriet. Dennoch ist man mit der Hinrunde sehr zufrieden. Beim Grenzlandteam ist man ebenfalls recht zufrieden und will das Hinspielergebnis vergessen lassen (Hinspiel 2:6).

FC Dießfurt (5) – FC Vorbach (2)

Schon wieder ein Spitzenspiel in Dießfurt. Nach dem Heimsieg gegen Spitzenreiter Schirmitz wartet nun der punktgleiche Zweite. Im Hinspiel war Vorbach eine Nummer zu groß für die Mannen von Trainer Wolfgang Stier. Doch seitdem hat sich einiges verändert und der FC Dießfurt ist zu einem Spitzenteam gereift. „Natürlich werden wir versuchen, wieder mit dem Willen und der gleichen Einstellung wie zuletzt auch den Vorbachern entgegenzutreten“, so Stier. „Gegen Reuth sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen“, gesteht Vorbachs Trainer Michael Kaufmann. Ob eine ähnliche Willensleistung in Dießfurt reicht, wird sich zeigen. „Es ist nicht einfach, jede Woche eine andere Startelf auflaufen lassen zu müssen. Mit einem Auswärtspunkt wäre ich nicht unzufrieden, auch wenn ich natürlich immer gewinnen will. Auf das Wiedersehen mit Wolfgang Stier freue ich mich, da ich ihn sowohl menschlich als auch sportlich sehr schätze“, sagt Kaufmann. (Hinspiel 0:4)

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