Witt-Gruppe behauptet sich gegen Markttrend: Zuwachs in Umsatz und Ergebnis

Weiden. Die Weidener Witt-Gruppe behauptet sich im ersten Geschäftshalbjahr 2023/24 gegen den Markttrend und verzeichnet einen Zuwachs in Umsatz und Ergebnis. Das teilt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Dienstag mit.

Witt Weiden
Das Witt-Logo im Eingang des Glasbaus. Foto: Witt Gruppe

Die Witt-Gruppe gesamt verzeichnete im ersten Geschäftshalbjahr 2023/24 ein Umsatzwachstum in Höhe von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit trotzt die vertikal integrierte Modemarke dem allgemeinen Branchentrend. Auch das Ergebnis des Weidener Unternehmens liegt über dem Vorjahr.

„Wir freuen uns über einen erfolgreichen Start in die Herbst-/Wintersaison, unsere Sortimente werden von den Kundinnen sehr gut angenommen“, so das Fazit von Patrick Boos, CEO der Witt-Gruppe, in der Mitteilung. Durch die positiven Zahlen fühlt sich das Weidener Unternehmen in seinem Kurs bestätigt. Der Katalog bleibt damit weiterhin eine wesentliche strategische Erfolgskomponente.

Parallel treibt die Witt-Gruppe zudem den Ausbau ihrer Onlineshops weiter voran. „Wir profitieren dabei von dem hohen Bekanntheitsgrad unserer Marken Witt Weiden und heine bei unserer Kundin“, sagt Boos.

Aus der Kollektion von heine. Foto: Witt Gruppe

Investitionen in Transformation

Zurückzuführen sind die Ergebnisse auch auf die umfangreichen Investitionen in die Transformation, die sich nun auszahlen. Unter anderem dank neuer Markenstrategie, reformiertem Printmodell und noch stärkerer Kundenzentrierung ist die Witt-Gruppe gut für die Zukunft gerüstet. In Sachen Internationalisierung hat das Unternehmen kürzlich einen Meilenstein umgesetzt. Kundinnen in den USA werden künftig direkt aus Mexiko beliefert, was eine deutliche Reduzierung der Lieferzeiten und Expressservice ermöglicht. Für Boos ist all dies aber erst der Anfang: „Wir werden weiter gezielt investieren und unsere Position am Markt stärken.“

Bemerkenswert sind die Umsätze der Vertriebsmarke heine über alle Länderaktivitäten hinweg. Der Umsatz wuchs um 7,6 Prozent im Vergleich zum ersten Geschäftshalbjahr 2022/23.

Stationärbereich: erfreuliche Entwicklung

Ebenfalls erfreulich: die Entwicklung des Stationärbereichs. Während sich der Einzelhandel sichtbar wandelt und unter Druck gerät, erweisen sich die Witt-Weiden-Filialen als sehr erfolgreich. Um 10,9 Prozent stieg deren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch in das Filialnetz investiert die Witt-Gruppe weiter: Anfang September eröffnete in Dingolfing eine neue Filiale, das bisherige Outlet in Neuburg wurde in ein Fachgeschäft umgewandelt und in Schwäbisch Gmünd wechselte Witt Weiden in neue, barrierefreie Räume. „In unseren Filialen legen wir besonderen Wert auf eine gute Qualifizierung unserer Mitarbeitenden, damit sie unseren Kundinnen den Service bieten können, für den wir bekannt sind“, wird Werner Bodensteiner, Bereichsleiter Stationärvertrieb, zitiert.

„Ich bin stolz auf meine 600-köpfige Mannschaft, die immer mit Herzblut bei der Sache ist!“ Mit 21,9 Millionen Kunden weltweit, einem Umsatz von 1,178 Milliarden Euro (IFRS) im Geschäftsjahr 2022/23 und einem Onlineanteil von rund 38 Prozent zählt die Witt-Gruppe zu den führenden textilen Omnichannel-Unternehmen für die Zielgruppe 50plus.

Das ist Witt Weiden heute

Die Unternehmensgruppe ist derzeit mit neun Marken in zehn Ländern, darunter die 1907 gegründete Marke Witt Weiden, sowie mit 22 Online-Shops aktiv. Seit Ende 2019 gehört die Marke heine zur Witt-Gruppe. Die Witt-Gruppe ist mit rund 3.700 Mitarbeitenden nicht nur einer der größten Arbeitgeber der Oberpfalz, sondern auch einer der beliebtesten Deutschlands: 2023 wurde das Unternehmen zum elften Mal in Folge als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet. Seit 1987 ist das Unternehmen mit Sitz in Weiden Teil der Otto Group.

Patrick Boos, CEO der Witt Gruppe. Foto: Witt Gruppe

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