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Siedlergemeinschaft Waldrast stellt Maibaum in Weiden-West auf

Weiden. In Weiden-West stellte die Siedlergemeinschaft Waldrast ihren Maibaum auf: statt Muskelkraft half ein Autokran. Rund 20 Helfer organisierten das Fest, 75 Kilogramm Makrelen gingen weg, und Gäste feierten die Tradition.

Weiden. In Weiden-West stellte die Siedlergemeinschaft Waldrast ihren Maibaum auf: statt Muskelkraft half ein Autokran. Rund 20 Helfer organisierten das Fest, 75 Kilogramm Makrelen gingen weg, und Gäste feierten die Tradition.
Ein Blick in den Himmel zur Krone, zuvor hatten die Helfer noch die Tafeln mit den Zunftzeichen der beheimateten Handwerker und der Vereine angeschraubt, dann hob der Kran den Baum in die Halterung. Foto: Thomas Reich

Siedlergemeinschaft Waldrast stellt Maibaum in Weiden-West auf

Im Weidener Westen wurde der Maibaum wieder zum Mittelpunkt des Dorflebens. Auf dem Platz der Siedlergemeinschaft Waldrast herrschte reges Treiben, als die letzten Vorbereitungen abgeschlossen wurden und der geschmückte Baum bereitlag. Bunte Bänder und Girlanden wehten bereits an der Krone, die zuvor von Siedlerfrauen und Kindern mit viel Hingabe dekoriert worden war. Früher stemmten die Mitglieder den Maibaum noch mit Muskelkraft und sogenannten „Schwalben“ in die Höhe. Heute übernimmt diese Aufgabe moderne Technik: Ein Autokran der Firma Einhäupl hob den Baum präzise an seinen Platz. Zentimetergenau manövrierte der Fahrer die schwere Last, selbst die enge Zufahrt am Gerätehaus stellte kein Hindernis dar. Mit ruhiger Hand setzte er den Baum schließlich sicher in die Halterung.

Helferteam und reibungsloser Festbetrieb

Rund 20 Helfer aus der Vorstandschaft packten tatkräftig mit an. Unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Thomas Reich sicherten sie den Baum, verkeilten ihn und kümmerten sich zugleich um die Organisation des Festbetriebs. Bereits im Vorfeld hatte der 2. Vorsitzende Thomas Huber den Baum ausgesucht und den Transport organisiert. Auch kulinarisch ließ das Fest keine Wünsche offen. Besonders gefragt waren die frisch gegrillten Makrelen: Rund 75 Kilogramm Fisch lagen auf dem Grill und fanden reißenden Absatz. Der Duft von Gewürzen und Rauch zog über den Platz, Besucher standen geduldig Schlange. Schnell waren die Vorräte vergriffen, ebenso das übrige Grillgut.

Gemeinschaft und Tradition im Fokus

Nach getaner Arbeit blieb Zeit für das, was den Maibaum erst richtig lebendig macht: das gesellige Beisammensein. Gäste aus der Umgebung und sogar befreundete Siedlervereine waren gekommen, um gemeinsam zu feiern. „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen zusammenkommen und diese Tradition mit Leben füllen“, sagte Thomas Reich. „Der große Zuspruch zeigt, wie wichtig solche Feste für unsere Gemeinschaft sind.“ Während der Maibaum nun hoch über dem Weidener Westen thront, bleibt vorwiegend eines in Erinnerung: ein Fest, das Tradition, Engagement und Gemeinschaft eindrucksvoll vereinte.

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