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Warnstreiks bei Telekom gewinnen an Kraft in Regensburg und Weiden

Weiden. Die Warnstreiks in der Tarifrunde der Deutschen Telekom haben in dieser Woche deutlich an Dynamik gewonnen.

Weiden. Die Warnstreiks in der Tarifrunde der Deutschen Telekom haben in dieser Woche deutlich an Dynamik gewonnen.
Warnstreik bei der Telekom Weiden. Foto: Eva Bößl (Gewerkschaftssekretärin ver.di Bezirk Oberpfalz)

Warnstreiks bei Telekom gewinnen an Kraft in Regensburg und Weiden

Am Mittwoch, Donnerstag und Samstag beteiligten sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen an Arbeitsniederlegungen – und setzten damit ein unübersehbares Zeichen in Richtung Arbeitgeber, informiert Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner. „Im Vergleich zur Vorwoche konnte die Streikbeteiligung spürbar gesteigert werden. Die Entschlossenheit wächst, die Motivation ist hoch.“

Warnstreiks in Bayern und bundesweit ausgeweitet

Bereits am Mittwoch beteiligten sich mehrere Hundert Beschäftigte in Bayern aus Technik- und Servicebereichen an den Warnstreiks. Am Donnerstag wurde der Arbeitskampf nochmals ausgeweitet: In zahlreichen Bundesländern, darunter auch Bayern, folgten Kolleginnen und Kollegen dem Aufruf zu vollschichtigen Warnstreiks. Auch der Streiktag am Samstag zeigte eindrucksvoll, dass die Beschäftigten bereit sind, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Starkes Signal aus der Oberpfalz

Ein starkes Signal kam dabei auch aus der Oberpfalz: Sowohl in Weiden als auch in Regensburg wurden Streiklokale eingerichtet, die von vielen Kolleginnen und Kollegen angenommen wurden. Die hohe Beteiligung und der intensive Austausch vor Ort unterstrichen, dass der Arbeitskampf auch regional fest verankert ist und weiter an Stärke gewinnt.

Die Stimmung an den Streikorten war kämpferisch und solidarisch. Viele Kolleginnen und Kollegen machten deutlich, dass sie kein weiteres Abwarten akzeptieren wollen. Mit den erfolgreichen Streiktagen verbinden sie nun klare Erwartungen an die dritte Verhandlungsrunde am 11. und 12. Mai 2026: Die Arbeitgeberseite müsse Bewegung zeigen und endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen.

Statements aus der Arbeitskampfleitung

Eva Bößl, Mitglied der bayerischen Arbeitskampfleitung, erklärte: „Wir haben uns im Vergleich zur Vorwoche klar gesteigert – das ist ein starkes Signal. Das zeigt sich auch in der Oberpfalz mit den gut besuchten Streiklokalen in Weiden und Regensburg. Die Kolleginnen und Kollegen sind hochmotiviert und erwarten nun deutlich Bewegung in der dritten Verhandlungsrunde am 11. und 12. Mai.“

Auch auf Bezirksebene wird der Zuwachs an Beteiligung als wichtiger Schritt unmittelbar vor den anstehenden Verhandlungen gewertet. Der Druck auf die Arbeitgeberseite wächst spürbar.

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Klarer Auftrag an die Arbeitgeberseite

Alexander Gröbner, Bezirksgeschäftsführer ver.di Oberpfalz, betonte: „Diese drei Streiktage zeigen, wie groß der Unmut in den Betrieben ist – auch hier bei uns in der Region. Die Beschäftigten haben klar gemacht: Jetzt ist die Telekom am Zug. Für die dritte Verhandlungsrunde erwarten sie echte Bewegung und ein Angebot, das den Einsatz der Kolleginnen und Kollegen anerkennt.“

Geschlossen und entschlossen blicken die Beschäftigten nun auf die dritte Verhandlungsrunde am 11. und 12. Mai und erwarten dort spürbare Bewegung seitens der Arbeitgeber.

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